Laufende Projekte
Seit 2004 hat Klagenfurt 73 geförderte Projekte auf nationaler und EU-Ebene erfolgreich umgesetzt bzw. befinden sich derzeit in Umsetzung. Aktuell werden 32 nationale und internationale Projekte abgewickelt. Dies bedeutet rund 16,2 Millionen Euro an Fördermittel direkt für die Stadt sowie rund 22 Millionen Euro für die gesamte Klagenfurter Region.
Die Projekte umfassen unter anderem die Themen Umwelt- und Klimaschutz, nachhaltige Mobilität / öffentlicher Nahverkehr / abgasfreie Mobilität, Energieeffizienz / erneuerbare Energie, blaue und grüne Infrastruktur sowie Gesundheit und Digitaler Zwilling.
Deutsch
Kurzinfo:
Im Projekt Back to the People and Fit for the Future werden urbane Begrünungsmaßnahmen in Klagenfurt und der italienischen Stadt Pordenone umgesetzt. Zusammen mit den Projektpartnern und unter Einbeziehung der Bevölkerung wird ein systemischer Plan zur Aufwertung bzw. Reaktivierung städtischer Gebiete entwickelt, der auf zukünftige Klimaveränderungen bereits ausgelegt ist.
Inhalte und Zielsetzungen:
In den beiden Städten Klagenfurt und Pordenone gibt es eine Vielzahl an Gebieten die unter anderem aufgrund der Klimaveränderung nur teilweise nutzbar sind bzw. nicht zum Verweilen einladen. Ohne entsprechende Maßnahmen ist zu erwarten, dass diese Gebiete weiter an Attraktivität verlieren (zum Beispiel aufgrund des Urban Heat Island Effekts). Durch einen gemeinsamen Masterplan sollen die teilweise verschmutzten oder verfallenen und nicht voll nutzbaren Flächen durch die Schaffung von Grünflächen mit der Anpflanzung von, klimaresistenter oder anpassungsfähiger Pflanzen generell wieder nutzbar gemacht werden. Zusammen mit den beiden Forschungseinrichtungen Joanneum Research und der Universität Udine, wird sichergestellt, dass die Pflanzen für die lokalen Gegebenheiten bestmöglich geeignet sind. Eine Vorher-nachher Analyse soll den Effekt wissenschaftlich darlegen. Zentraler Bestandteil des Projektes ist die Einbeziehung von Stakeholdern, insbesondere der Bevölkerung mit dem Ziel die Gebiete „Back to the people“ zu geben.
Nutzen für Klagenfurt a. Ws.
- Maßnahmen im Bereich Klimawandelanpassung (Entsiegelung und Begrünung)
- Sensibilisierung und Integration wichtiger Stakeholder (Bewohner, Kindergarten, Passanten)
- Neue Kooperation mit der Kirche im Bereich Public-Private Partnership (großes Po-tential für Skalierbarkeit)
- Information und Sensibilisierung der Klagenfurter Bevölkerung zum Thema Klima-wandel und Klimaschutz – insbesondere im Stadtgebiet (urban heat effect).
- Austausch und Förderung der Zusammenarbeit in der Alpen Adria Region als Basis für die gemeinsame Lösung zukünftiger klimabedingter Herausforderungen.
- Das Projekt entspricht den Zielsetzungen der Smart City Klimastrategie Klagenfurt (u.a. den Handlungsfeldern Governance und Lebensraum)
Projektinformationen:
Laufzeit: 10.04. 2025 – 31.03.2027
Ausschreibungsprogramm: Interreg VI-A Italia - Österreich 2021-2027 – Priorität 2 - Klimawandel und Biodiversität
Gesamtkosten des Projekts: 489.510 Euro
Gesamtfördermittel: 461.873 Euro
Gesamtkosten Projekt IPAK: 119.857 Euro
Fördermittel IPAK: 113.864 Euro
Projektkonsortium:
- IPAK GmbH
- Stadt Pordenone
- Joanneum Research
- Universität Udine
Italiano
Info breve:
Nell'ambito del progetto Back to the People and Fit for the Future, a Klagenfurt e nella città italiana di Pordenone si stanno attuando misure di greening urbano. Insieme ai partner del progetto e con il coinvolgimento della popolazione, si sta sviluppando un piano sistemico per riqualificare e riattivare le aree urbane, già pensato per i futuri cambiamenti climatici.
Contenuti e obiettivi:
Nelle due città di Klagenfurt e Pordenone sono presenti aree che sono solo parzialmente utilizzabili o che non invitano i cittadini a soffermarsi, anche a causa dei cambiamenti climatici. Senza misure adeguate, si prevede che queste aree diventeranno ancora meno attraenti (ad esempio a causa del’ urban heat island effect). Un masterplan congiunto mira a rendere tali aree parzialmente inquinate o fatiscenti e non pienamente utilizzabili, creando spazi verdi con la piantumazione di piante resistenti al clima o adattabili. In collaborazione con i due istituti di ricerca Joanneum Research e Università di Udine, ci si assicurerà che le piante siano le più adatte alle condizioni locali. Un'analisi prima e dopo dimostrerà scientificamente l'effetto. Una componente centrale del progetto è il coinvolgimento degli stakeholder, in particolare della popolazione locale, con l'obiettivo di restituire le aree “back to the people”.
Informazioni sul progetto
Durata: 10.04. 2025 - 31.03.2027
Programma di cooperazione: Interreg VI-A Italia - Österreich 2021-2027 - Priorità 2 - Cambiamento climatico e biodiversità
Costi totali del progetto: 489.510 euro
Finanziamento EU EFRE: 391.608 euro
Costi totali del progetto IPAK: 119.857 euro
Finanziamento EU FESR IPAK: 95.886 euro
Cofinanziamento nazionale Land Kärnten: 17.978 euro
Consorzio del progetto
- IPAK Ltd.
- Città di Pordenone
- Istituto di Ricerca Joanneum
- Università di Udine
Dr. Georg EICHLER
Abteilung Klima- und Umweltschutz
Fördermanagement, Klimaschutzprojekte, EU-Projekte, EU-Citis Mission, Klimaneutrale Stadt, Klimawandelanpassung
Smart Climate Lab
Bahnhofstraße 19 / 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Stefan GUGGENBERGER
Abteilung Klima- und Umweltschutz
Projektkoordination, Mission klimaneutrale Stadt, EU-Cities Mission, Smart City Klimastrategie, Klimakommunikation
Amtsgebäude Bahnhofstraße
Bahnhofstraße 35 / 3. Stock / Zimmer: 320 / 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Katrin STEFAN BA
Abteilung Klima- und Umweltschutz
Smart City Strategie, Projektmanagement, EU-Cities Mission, Klimaschutzprojekte
Amtsgebäude Bahnhofstraße
Bahnhofstraße 35 / 2. Stock / Zimmer: 216 / 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Neuigkeiten
Projektinhalt
BIOdiverseWetNet
Ganzheitlicher Ansatz und grenzüberschreitende Entwicklung von Lösungen zum Schutz der biologischen Vielfalt von Feuchtlebensräumen im Kontext des Klimawandels
Durch die Umsetzung des Projekts stärken wir die Widerstandsfähigkeit des grenzüberschreitenden Gebiets gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels. Mit Pilotmaßnahmen tragen wir aktiv zur Erhaltung und Verbesserung des Zustands von Feuchtlebensräumen und ihrer Biodiversität bei. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Management von Feuchtgebieten, insbesondere von Auwäldern und dem Netzwerk von Kleingewässern, sowie auf dem Kapazitätsaufbau lokaler, regionaler und nationaler Akteur:innen zur Bewältigung klimatischer und ökologischer Herausforderungen. Die Pilotaktivitäten ermöglichen eine gemeinsame Planung, Erprobung und Bewertung unterschiedlicher Ansätze zur Wiederherstellung und zum Schutz von Lebensräumen.
Das Hauptziel des Projekts ist die grenzüberschreitende Erarbeitung von Leitlinien und Protokollen zur Erhaltung und zum Schutz von Feuchtlebensräumen und ihrer Biodiversität, die auf den Erfahrungen und Ergebnissen der durchgeführten Pilotaktivitäten basieren. Ein weiteres wichtiges Ziel ist die Sensibilisierung der Fachwelt und Öffentlichkeit sowie der Entscheidungsträger:innen für die Rolle von Feuchtgebieten in Bezug auf den Klimawandel, der Anpassung an diesen sowie bei der Reduzierung seiner negativen Auswirkungen.
Das Projekt strebt langfristige Veränderungen an, wie etwa ein koordiniertes grenzüberschreitendes Vorgehen im Bereich des Feuchtgebietsschutzes, den Aufbau eines grenzüberschreitenden Netzwerks für den Austausch von Wissen und bewährter Praktiken, ein erhöhtes Bewusstsein der Zielgruppen für die ökologischen Funktionen von Feuchtgebieten sowie einen verbesserten Zustand der Lebensräume in den Pilotgebieten, in denen verschiedene Revitalisierungsansätze erprobt werden. Die Präsentation der erarbeiteten Leitlinien und Protokolle gegenüber Entscheidungsträger:innen und Zielgruppen ermöglicht den Wissenstransfer von der Projektebene auf das gesamte Programmgebiet.
Zu den wichtigsten Ergebnisindikatoren des Projekts zählen:
- Renaturierungen von Auwäldern und ausgewählten Feuchtgebieten,
- die Einrichtung eines Protokolls für die grenzüberschreitende Information und das Vorgehen beim Auftreten von Krankheiten, die zu einem Rückgang der Biodiversität führen, sowie
- die Erarbeitung von Leitlinien und Protokollen für einen effizienteren und abgestimmten Schutz von Feuchtlebensräumen auf lokaler, regionaler, nationaler und grenzüberschreitender Ebene.
Der grundlegende Arbeitsansatz des Projekts basiert auf enger grenzüberschreitender Zusammenarbeit, gemeinsamer Planung und Umsetzung von Aktivitäten, dem Austausch von Wissen und bewährten Praktiken sowie der Übertragung der gewonnenen Erkenntnisse auf ein größeres Gebiet. Da Pflanzen- und Tierarten keine Staatsgrenzen kennen, betrachtet das Projekt das Gebiet ganzheitlich und fördert gemeinsame Lösungen für Herausforderungen wie den Verlust der biologischen Vielfalt, die Degradierung von Feuchtgebieten und die Ausbreitung invasiver Arten.
Nutzen für Klagenfurt a. Ws.
Der Schutz und die Wiederherstellung von Feuchtgebieten ist für den Naturschutz (Förderung der Biodiversität) und auch für den Klimaschutz (natürliche CO2 Senken) von großer Bedeutung. Klagenfurt verfügt über einen überdurchschnittlichen Anteil von Feuchtgebieten und verfügt daher über großes Potenzial in diesem Bereich maßgeblich etwas zu bewegen. Dazu soll im Rahmen des Projekts u. a. eine spezielle Studie erarbeitet werden die feststellt, wie viel CO2 natürlich in Feuchtgebieten und Auwäldern Klagenfurts gespeichert werden kann. Damit kann Klagenfurt nicht nur CO2 Einsparungen geltend machen, sondern auch die potentielle und reelle natürliche Speicherung von CO2 beziffern - was für eine Stadt eine Innovation darstellt.
Projektlaufzeit: 1.9.2025–31.8.2028
Gesamtprojektvolumen: 1.547.069,38 €
Gesamtförderung: 1.237.655,24 €
Das Projekt BIOdiverseWetNet wird im Rahmen des Interreg-Programms Slowenien-Österreich vom Europäischen Fond für regionale Entwicklung gefördert.
Das Projekt wird seitens des Landes Kärnten kofinanziert.
Projektpartner:
- Razvojna agencija Sora d.o.o. – Leadpartner (SI)
- Zavod Republike Slovenije za varstvo narave (SI)
- Naturschutzbund Kärnten (AT)
- Arge NATURSCHUTZ (AT)
- IPAK International Project Management Agency Klagenfurt am Wörthersee GmbH (AT)
- HNG Hidrotehnika, nizke in komunalne gradnje, d.o.o. (SI)
- Mestna občina Kranj (SI)
Neuigkeiten
Inhalte und Zielsetzungen
Das Projekt erweitert einerseits die Implementierungen von C-ROADS Austria 1 im Autobahnnetz, wobei aktuelle und zukünftige Anwendungsfälle vom C-ROADS-Katalog übertragen werden. Zum anderen setzt es die Bemühungen von C-ROADS Austria 2 fort, wo erste Pilotprojekte für urbane C-ITS-Anwendungen in den Städten Graz, Wien und Salzburg umgesetzt wurden. C-ROADS Austria 3 konzentriert sich auf die weitere Implementierung und Weiterentwicklung von C-ITS auf österreichischen Autobahnen (inkl. A2 Süd Autobahn), sowie auf die Ausweitung der Implementierung urbaner C-ITS-Anwendungsfälle auf die Städte Graz und Klagenfurt. Ein besonderer Fokus wird auf die Evaluierung der Projektaktivitäten gelegt, um die Ziele der Strategie für intelligente und nachhaltige Mobilität zu reflektieren. Diese beinhalten die Reduktion negativer Umweltauswirkungen von Mobilitätsdiensten bei gleichzeitiger Erhöhung der Verkehrssicherheit.
In Klagenfurt geplant sind die Aufrüstung von bis zu 18 Verkehrslichtsignalanlagen (VLSA) auf Landesstraßen mit C-ITS-Modulen, die Implementierung von Busbeschleunigungsmaßnahmen mittels Kommunikation zwischen KMG-Bussen und VLSA und die Durchführung weiterer Use-Cases betreffend Verkehrssicherheit und Verkehrseffizienz anhand des C-ITS-Katalogs. Welche und wie viele VLSA tatsächlich aufgerüstet werden sollen, wird erst am Projektbeginn in der Konzeptphase festgelegt. Da es sich um sehr kostenintensive Maßnahmen handelt und die vollständige Umsetzung aufgrund äußerer Einflüsse von vornherein nicht garantiert werden kann, muss das beantragte Budget bei entsprechender Begründung nicht vollständig ausgeschöpft werden.
Nutzen für Klagenfurt a. Ws.:
- Modernisierung von zum Teil sehr alten, wartungsintensiven und ausfallgefährdeten VLSA in Klagenfurt (bei 13 der 18 geplanten aufzurüstenden VLSA ist die Stadt Klagenfurt Miteigentümer)
- Verbessertes Bild der Verkehrslage durch die Aufrüstung der VLSA mit Detektoren
- Verbesserung einiger neuralgischer Kreuzungen durch moderne verkehrsabhängige VLSA (z.B. Südring/Rosentaler Straße oder Südring/Völkermarkter Straße)
- Implementierung von Busbeschleunigungsmaßnahmen an VLSA für die Busse der KMG, und dadurch Steigerung der Effizienz und Attraktivität des öffentlichen Nahverkehrs (zeitgemäße Technologie für die Bus-Anmeldung)
- Wissensaufbau und Vorbereitung in Bezug auf zukünftige Herausforderung betreffend Digitalisierung, Mobilität, autonomes Fahren und Verkehrsmanagement, passend zur Smart City Strategie der Stadt Klagenfurt
Projektinformationen:
Laufzeit: Januar 2022 – Dezember 2026
Ausschreibungsprogramm: CEF (Connecting Europe Facility) der EU-Kommission
Gesamtkosten: 13.007.468 Euro
Gesamtförderung: 6.462.484 Euro
Projektförderung Stadt: 165.920 Euro
Gesamtkosten Stadt: 331.840 Euro
Projektkonsortium:
- Bundesminsterium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovaton und Technologie
- Austriatech - Gesellschaft des Bundes für Technologiepolitische Maßnahmen GmbH
- Autobahnen- und Schnellstraßenfinanzierungs-Aktiengesellschaft
- Stadt Graz
- Amt der Kärntner Landesregierung
- Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 7-Kompetenzzentrum Wirtschaftsrecht und Infrastruktur
- Magistrat der Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee
- KMG Klagenfurt Mobil GmbH
- PDCP GMBH
- Institut für Technologie und alternative Mobilität
Ihr Kontakt
Markus Albert LETTER MSc
Abteilung Klima- und Umweltschutz
Projektleiter für nachhaltige Mobilität
Amtsgebäude Bahnhofstraße
Bahnhofstraße 35 / 2. Stock / Zimmer: 216 / 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Inhalte und Zielsetzungen
Klagenfurt ist ein beliebtes Touristenziel, das ganzjährig zahlreiche internationale Veranstaltungen ausrichtet. Leider wurden Umweltaspekte bei diesen Anlässen oft nicht ausreichend berücksichtigt. Zudem basieren viele Strategien zur Aktivierung und Einbindung der Bürger häufig auf unterschiedlichen Altersgruppen. Während dieser Ansatz wertvoll ist, könnte ein zusätzlicher Fokus auf Freizeitaktivitäten, insbesondere im kulturellen Bereich (Kunst, Musik, Tanz), neue Impulse setzen – ein Aspekt, der in Klagenfurt bisher kaum behandelt wurde. Climate Art City wird diese Themen in einem innovativen und vernetzten Ansatz angehen.
Das Projekt zielt darauf ab, Produkte und Dienstleistungen, die mit dem EU-Cities Mission Label gekennzeichnet sind (z.B. Schulbuch, wiederverwendbare Trinkflaschen- oder becher, Einkaufstaschen, Keramik-Lindi, Eintritte in Museen, Ausstellungen, Veranstaltungen, Konzerte usw.) zu verkaufen. Mit jedem Verkauf fließt ein bestimmter Prozentsatz des Verkaufspreises an den Climate Fund Klagenfurt, der kleinere Klimaprojekte von Bürger:innen und Schulen unterstützt. Die Zuweisung eines monetären Werts zum EU-Cities Mission Label stellt nicht nur für Klagenfurt a. Ws., sondern für alle teilnehmenden Städte der EU-Städtemission eine Innovation dar. Bislang hat Klagenfurt a. Ws. seinen Schwerpunkt auf technologische Innovationen gelegt. In diesem Projekt wird erstmals der Kulturbereich miteinbezogen, der damit ebenfalls von EU-Fördermitteln profitiert. Climate Art City wird innovative Lösungen entwickeln, wie Green Event Standards eingeführt werden können. Ein grundlegender Aspekt betrifft den Ersatz von Einwegbechern durch wiederverwendbare Mehrwegbecher. Es ist vorgesehen, die Maßnahmen zur Erreichung von grünen Veranstaltungsstandards innovativ mit dem EU-Cities Mission Label und dem Klimafonds zu verknüpfen. Bei den bereits erwähnten kulturellen Schwerpunktveranstaltungen und Ausstellungen wird ein bestimmter Prozentsatz des Eintrittspreises dem Klimafonds zugeführt. Für den Fall, dass kein Eintrittsgeld verlangt wird, werden innovative Ansätze umgesetzt (z.B. pay as much as you wish), um einen finanziellen Beitrag für den Climate Fund Klagenfurt zu gewährleisten. Die kulturellen Schwerpunktveranstaltungen und Ausstellungen werden durch Wettbewerbe (Kunst, Musik) und Versteigerungen (z.B. von Kunstwerken) ergänzt, die ebenfalls einen Beitrag zum Climate Fund Klagenfurt leisten werden. Weiters hervorzuheben ist der Schulwettbewerb, der innovative Ansätze zur Aktivierung von Schüler:innen bietet.
Nutzen für Klagenfurt a. Ws.:
- Das Projekt bietet der Stadt Klagenfurt und stadteigenen Gesellschaften zusätzliche Finanzmittel für Maßnahmen zur Erreichung der Klimaneutralität im Rahmen der
- EU-Cities Mission und der Pionierstädte Initiative.
- Climate Art City bringt Einnahmen für den Climate Fund Klagenfurt und ermöglicht damit die Finanzierung von Klimaschutzmaßnahmen für Bevölkerung und Schulen.
- Durch das Projekt und die damit verbundenen Sensibilisierungsmaßnahmen wird der Klimaschutzeffekt bereits umgesetzter Maßnahmen verstärkt.
- Dieses Projekt stärkt den Kulturbereich und wirkt als Katalysator für die Integration kultureller Initiativen in den breiteren Rahmen von Klimaschutzmaßnahmen und Nachhaltigkeit.
Projektinformationen:
Laufzeit: März 2025 – September 2026
Ausschreibungsprogramm: NetZeroCities Pilot Cities Programme /Enabling City Transformation
Gesamtkosten: 599.399,55 Euro
Gesamtfördermittel: 599.399,55 Euro
Förderquote: 100%
Projektkonsortium:
- Stadt Klagenfurt (Abteilungen Klima- und Umweltschutz, Abteilung Kultur)
- Tourismus Region Klagenfurt am Wörthersee GmbH
- Klagenfurt Marketing GmbH
- KFG Klagenfurt Festival GmbH
- Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
- Landesmuseum für Kärnten
Dr. Georg EICHLER
Abteilung Klima- und Umweltschutz
Fördermanagement, Klimaschutzprojekte, EU-Projekte, EU-Citis Mission, Klimaneutrale Stadt, Klimawandelanpassung
Smart Climate Lab
Bahnhofstraße 19 / 9020 Klagenfurt am Wörthersee
CLARITY
Inhalte und Zielsetzungen
Als wichtigster Bestandteil des Projektes wird für jede Stadt ein Konzept zur Beschaffung von privatem Kapital entwickelt und umgesetzt. Der daraus entstehende Klimafonds soll den Städten finanzielle Mittel zur Verfügung stellen, um kleinere Klimaprojekte zu finanzieren, die im Rahmen eines Ideenwettbewerbs ausgewählt werden. Das Pilotprojekt in Klagenfurt konzentriert sich auf interaktive Sensibilisierungs- und Informationsmaßnahmen bei den Kärntner Messen, wo bereits verschiedene Klimaschutzmaßnahmen (zB E-Auto-Ladeinfrastruktur, Photovoltaik) umgesetzt werden. Hierfür wird ein Konzept zur Sensibilisierung während der Freizeitmesse 2026 entwickelt und umgesetzt. Die großen Messehallten bieten die Möglichkeit einer interaktiven Schnitzeljagd zu den Thematiken der Sustainable Development Goals.
Der gemeinsame Nenner zwischen den Städten sind die innovativen Methoden, die einen ganzheitlichen Ansatz zur Erreichung der Klimaneutralität verfolgen. Das Konzept des Klimafonds, Aktualisierungen der einzelnen Pilotprojekte, Inhalte des Trainingsprogramms sowie Best-Practice-Beispiele werden über eine internationale Wissensdrehscheibe mit anderen Städten geteilt.
Das Projektteam dient als „Experimentier- und Innovationsdrehscheibe", um andere europäische Städte in die Lage zu versetzen, bis spätestens 2050 Klimaneutralität zu erreichen.
Nutzen für Klagenfurt a. Ws.:
- Durch das Projekt und die damit verbundenen Sensibilisierungsmaßnahmen wird der Klimaschutzeffekt bereits umgesetzter Maßnahmen verstärkt.
- Die Stadt Klagenfurt ist Teil eines hochkarätigen internationalen Projektkonsortiums bestehend aus Gebietskörperschaften und Forschungsinstitutionen, bei dem die Ergebnisse der einzelnen Piloten geteilt werden und die Projektpartner voneinander lernen können.
- Die Stadt Klagenfurt erhält somit zusätzliches Know-How und Einblicke über innovative Umsetzungsmaßnahmen und bindet gleichzeitig die BürgerInnen und TouristInnen in das Projekt mit ein. Durch die hohe BesucherInnenanzahl wird eine hohe Öffentlichkeitswirkung erreicht.
- Das Projekt „Climate Funding 4 Cities“ entspricht den Zielsetzungen der Smart City Klimastrategie Klagenfurt (Handlungsfelder Mobilität und Digitalisierung), des STEK 2020+, des Gesamtmobilitätskonzeptes 2035, sowie den Masterplänen Radverkehr und Gehen.
Projektinformationen:
Projektlaufzeit: 01. Mai 2024 – 30. April 2026
Förderprogramm: Call for Pilot Cities, Cohort 2
Förderquote: 100 Prozent
Gesamtkosten (für alle Partner): 1.500.000 Euro
Gesamtkosten Klagenfurt: 409.450 Euro
Projektkonsortium:
- Stadt Klagenfurt a. Ws.
- Vilnius City Municipality
- Climate Neutral Vilnius
- University of Vilnius
- Gozo Regional Development Authority
- Joanneum Research Forschungsgesellschaft mbH
- Kärntner Messen GmbH
Net Zero Cities Website:
26 Cities to Receive Additional EU Support on Climate-neutral Journey - NetZeroCities
Ihr Kontakt
Dr. Georg EICHLER
Abteilung Klima- und Umweltschutz
Fördermanagement, Klimaschutzprojekte, EU-Projekte, EU-Citis Mission, Klimaneutrale Stadt, Klimawandelanpassung
Smart Climate Lab
Bahnhofstraße 19 / 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Nicole JANTSCHGI
Abteilung Klima- und Umweltschutz
Klimaschutzprojekte und Projektanträge (national und international), Mission2030, IPAK GmbH, nextbike Klagenfurt
Amtsgebäude Bahnhofstraße
Bahnhofstraße 35 / 3. Stock / Zimmer: 314 / 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Ziele und Inhalte:
Im Projekt ELINDRA wird ein innovatives Lastenfahrrad entwickelt, welches der Klagenfurter Bevölkerung sowie dem Verwaltungsapparat zu Testzwecken zur Verfügung gestellt wird. Im Fokus steht eine systemische Perspektive, die sowohl die vielfältigen Anwendungsfälle in der Mobilität (z.B. der Weg in den Kindergarten oder der wöchentliche Einkauf) als auch die Integration in bestehende Lösungen wie Sharing-Angebote und Logistik berücksichtigt.
Der Kern des Innovationsgehalts von ELINDRA liegt in der Kombination der Vorteile eines elektrischen 2-Rad-Fahrzeugs und eines elektrischen 3-Rad-Fahrzeugs in nur einem Fahrzeug. Das 2-Rad-Fahrzeug hat große Vorteile in Bezug auf Manövrierbarkeit und Platzbedarf (sowohl im fließenden als auch im ruhenden Verkehr), während das 3-Rad-Fahrzeug große Vorteile in Bezug auf die Transportmöglichkeiten (im privaten Bereich als Pkw-Ersatz und in der Logistik) und Fahrstabilität (z.B. für den Transport von Kindern oder die Mobilität älterer Menschen) hat. Entwickelt wird ein Steck-System, um zwischen 2- und 3-Rad möglichst einfach, mit möglichst wenig Kraftaufwand und ohne technische Anforderungen an die Endnutzer:innen wechseln zu können.
Die Aufgabe der Landeshauptstadt Klagenfurt im Projekt ELINDRA besteht darin, geeignete Nutzergruppen für die Testphase zu akquirieren, und die Testphase in Klagenfurt zu begleiten und zu evaluieren. Die Stadt erhält zusätzliche Mittel, neues Wissen zu innovativer Mobilität, profitiert vom Austausch im nationalen Konsortium und setzt damit zentrale Ziele ihrer Smart‑City‑Strategien um. Zudem stehen zehn E‑Lastenräder für Tests durch Verwaltung und Bevölkerung bereit.
Nutzen für Klagenfurt a. Ws.:
- Das Projekt bietet der Stadt Klagenfurt a. Ws. zusätzliche Finanzmittel für Maßnahmen zur Erreichung der Klimaneutralität im Rahmen der EU-Cities Mission.
- Die Stadt Klagenfurt ist Teil eines hochkarätigen nationalen Projektkonsortiums bestehend aus Forschungsinstitutionen und Wirtschaft, bei dem die Ergebnisse der einzelnen Piloten geteilt werden und die Projektpartner voneinander lernen können.
- Die Stadt Klagenfurt a. Ws. erhält zusätzliches Know-How und Einblicke über neue und innovative Mobilitätskonzepte, die Menschen vom Individualverkehr hin zur aktiven Mobilität und dem öffentlichen Verkehr führen.
- Das Projekt ELINDRA entspricht den Zielsetzungen der Smart City Klimastrategie Klagenfurt (Handlungsfelder Mobilität, Ziel 1: Erhöhung des Modal Split in Richtung Umweltverbund und Ziel 2: Reduktion der verkehrsbedingten Treibhausgasemissionen, Luftschadstoffe und Lärm), des STEK 2035+, des Gesamtmobilitätskonzeptes 2035, sowie dem Masterplan Radverkehr.
- Der Stadt Klagenfurt werden 10 e-Lastenfahrräder zu Testzwecken bereitgestellt. Diese können sowohl von der Bevölkerung als auch intern vom Verwaltungsapparat genutzt werden.
Projektinformationen:
- Ausschreibungsprogramm: Zero Emission Mobility plus 2024
- Laufzeit: 01.03.2025 – 29.02.2028
- Gesamtkosten: 1.150.000,00 €
- Gesamtfördermittel: 920.000,00 €
Finanzierung Stadt Klagenfurt:
- Kosten Stadt Klagenfurt: 40.695,00 €
- Fördermittel Stadt Klagenfurt: 32.556,00 €
Projektpartner:
- BOKU
- Irene Fuchs
- IT-Kaufmann
- Netwiss
- RocknRolla
- Stadt Klagenfurt
- tbw research GesmbH
Markus Albert LETTER MSc
Abteilung Klima- und Umweltschutz
Projektleiter für nachhaltige Mobilität
Amtsgebäude Bahnhofstraße
Bahnhofstraße 35 / 2. Stock / Zimmer: 216 / 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Neuigkeiten
Inhalte und Zielsetzungen
Gestützt auf die Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie sowie auf die bisherigen Betriebserfahrungen mit dem ersten Elektro-Müllsammelfahrzeug ist die Anschaffung weiterer Fahrzeuge mit einer Mindestbatteriekapazität von 300 kWh geplant. Mit geplanten täglichen Strecken von etwa 45 km wird erwartet, dass der Batterieladezustand am Ende jedes Einsatzes über 50 % bleibt.
Die Batterieladung erfolgt am Standort der geplanten neuen Kläranlage, die voraussichtlich 2029/2030 in Betrieb geht. Die Fahrzeuge werden überwiegend über Nacht geladen. Zwei Ladepunkte werden vorgesehen: 50kW und 150kW.
Bei einer jährlichen Fahrleistung von 12.500 km reduziert sich der jährliche Energiebedarf pro Fahrzeug um ca. 74 % auf etwa 28 MWh. Dadurch werden pro Fahrzeug etwa 27,5 Tonnen CO₂, 11,8 kg NOₓ und 134 g PM eingespart
Nutzen für Klagenfurt a. Ws.:
- Langfristige Investitionen: Ladeinfrastruktur bleibt erhalten
- Betriebskosten: geringere Instandhaltungs- und Energiekosten
- Gesundheit und Umwelt: Reduktion von CO₂-Emissionen, Feinstaub, Stickoxiden, Kohlenmonoxid, Lärm
- Signalwirkung: Vorbildfunktion auf regionaler und europäischer Ebene
Projektinformationen:
Laufzeit: 15. Mai 2026 – 14. Dezember 2028
Ausschreibungsprogramm: ENIN 14.
Gesamtkosten: 1.140.000,00 Euro
Gesamtfördermittel: 326.311,00 Euro
Projektkonsortium:
- Stadt Klagenfurt (Lead-Partner)


Dr. Alejandro SANTIS
Abteilung Klima- und Umweltschutz
Projektleiter für nachhaltige Technologien
Amtsgebäude Bahnhofstraße
Bahnhofstraße 35 / 1. Stock / Zimmer: 52 / 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Mag.a phil. Sandra HABIB
Abteilung Klima- und Umweltschutz
EU-Projekte, Fördermanagement, Projektanträge, Klimaschutzprojekte, Mobilitätsprojekte, Umweltinformationen
Amtsgebäude Bahnhofstraße
Bahnhofstraße 35 / 3. Stock / Zimmer: 314 / 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Inhalte und Zielsetzungen
Das Projekt eN1 verfolgt das Ziel, Elektro-Nutzfahrzeuge der Klasse N1 (leichte Nutzfahrzeuge) samt Ladeinfrastruktur anzuschaffen, und damit den vorgeschriebenen Mindestanteil von 10 % gemäß Straßenfahrzeug-Beschaffungsgesetz (SFBG) zu erfüllen.
Die Entscheidung für die Batterietechnologie erfolgte auf Basis umfassender Aktivitäten von Experten im Rahmen diverser Studien. Batteriebetriebene Nutzfahrzeuge bieten diverse Vorteile: Umweltfreundlichkeit, Energieeffizienz, niedrige Betriebskosten und Technologiereife, was sich im breiten Marktangebot widerspiegelt. Das Laden wird ausschließlich mit Strom der EKG aus erneuerbaren Energiequellen erfolgen.
Nutzen für Klagenfurt a. Ws.:
- Bei der Verwendung von Elektronutzfahrzeugen entfallen die Emissionen des Fahrbetriebs bei gleichzeitiger Energiebedarfsreduktion
- Durch das Projekt ergeben sich einmalige Chancen zur Beschaffung emissionsfreier Nutzfahrzeuge inkl. Infrastruktur. Die Infrastruktur würde bestehen bleiben und wäre somit eine langfristige Investition
- Niedrigere laufende Kosten des emissionsfreien Betriebs durch geringere Instandhaltungskosten und Energiekosten
- Dauerhafte Reduktion von CO2-Emissionen als wesentlicher Umwelteffekt. Bei der Verwendung von Nutzfahrzeugen mit einem vollelektrischen Klimatisierungskonzept entfallen die CO2-Emissionen des Fahrbetriebs.
Projektinformationen
Laufzeit: 01. Juli 2023 - 31. Mai 2026
Fördergeberin: Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH (FFG)
Gesamtkosten: 2.797.400 Euro
Förderbetrag: 1.018.360 Euro
Projektpartner:
- Magistrat der Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee, Abteilung Klima- und Umweltschutz
- Stadtwerke Klagenfurt AG
- Energie Klagenfurt GmbH
- KMG Klagenfurt Mobil GmbH


Ihr Kontakt
Mag.a phil. Sandra HABIB
Abteilung Klima- und Umweltschutz
EU-Projekte, Fördermanagement, Projektanträge, Klimaschutzprojekte, Mobilitätsprojekte, Umweltinformationen
Amtsgebäude Bahnhofstraße
Bahnhofstraße 35 / 3. Stock / Zimmer: 314 / 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Dr. Alejandro SANTIS
Abteilung Klima- und Umweltschutz
Projektleiter für nachhaltige Technologien
Amtsgebäude Bahnhofstraße
Bahnhofstraße 35 / 1. Stock / Zimmer: 52 / 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Neuigkeiten
Inhalte und Zielsetzungen
N1-Elektrofahrzeuge verursachen keine lokalen Emissionen von CO2, CO, NOX, SOX oder Feinstaub und reduzieren den Energieverbrauch um mehr als 60 %. Die abgeschätzten CO2-Einsparungen belaufen sich auf rund 218 t CO2 über 5 Jahre. Das Fördervorhaben stärkt somit die Klimaschutzstrategie der Stadt Klagenfurt und der STW maßgeblich, unterstützt die Dekarbonisierung des städtischen Verkehrs und trägt zur Erreichung der Klimaziele bis 2030 bei.
Die N1-Elektrofahrzeuge der Stadt Klagenfurt werden für verschiedene Zwecke eingesetzt, wie z.B. zum Transport von Verkehrssicherheitseinrichtungen, zur Wartung und Reparatur bestehender Straßeneinrichtungen, zum Transport von Pflanzen und Dünger, zur Pflege von Garten- und Rasenflächen, zur Müllbehälterzustellung und zur Abwasserbeseitigung.
Nutzen für Klagenfurt a. Ws.:
- Langfristige Investitionen: Ladeinfrastruktur bleibt erhalten
- Betriebskosten: geringere Instandhaltungs- und Energiekosten
- Gesundheit und Umwelt: Reduktion von CO₂-Emissionen, Feinstaub, Stickoxiden, Kohlenmonoxid, Lärm
- Signalwirkung: Vorbildfunktion auf regionaler und europäischer Ebene
Projektinformationen:
Laufzeit: 01. Februar 2026 – 31. Juli 2028
Ausschreibungsprogramm: ENIN 12.
Gesamtkosten: 1.224.400,00 Euro
Kosten Stadt Klagenfurt: 527.500,00 Euro
Fördermittel Stadt Klagenfurt: 91.140,00 Euro
Projektkonsortium:
- Stadt Klagenfurt (Lead-Partner)
- BKG Bestattung Kärnten GmbH
- Energie Klagenfurt GmbH
- KMG
- PAX Bestattungs- und Grabstättenfachbetrieb GmbH
- PSG Poster Service GmbH
- STW
- ZKG Zeremonium Kalsdorf GmbH


Mag.a phil. Sandra HABIB
Abteilung Klima- und Umweltschutz
EU-Projekte, Fördermanagement, Projektanträge, Klimaschutzprojekte, Mobilitätsprojekte, Umweltinformationen
Amtsgebäude Bahnhofstraße
Bahnhofstraße 35 / 3. Stock / Zimmer: 314 / 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Dr. Alejandro SANTIS
Abteilung Klima- und Umweltschutz
Projektleiter für nachhaltige Technologien
Amtsgebäude Bahnhofstraße
Bahnhofstraße 35 / 1. Stock / Zimmer: 52 / 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Inhalte und Zielsetzungen
Ziel des Projekts eN2 ist die Förderung emissionsfreier Nutzfahrzeuge der Klasse N2, um die gesetzlichen Vorgaben des Straßenfahrzeug-Beschaffungsgesetzes (SFBG) zu erfüllen. Bis 2030 müssen mindestens 15 % aller neu beschafften N2-Fahrzeuge als „saubere Fahrzeuge“ gelten.
Im Rahmen des Projekts sollen bestehende leichte Nutzfahrzeuge der Stadt Klagenfurt durch N2-Elektrofahrzeuge ersetzt werden.
Der Einsatz dieser Fahrzeuge reduziert lokale Emissionen und senkt den Energieverbrauch im Betrieb deutlich. Damit leistet das Projekt einen Beitrag zur Erfüllung nationaler Umweltziele, verbessert die Luftqualität vor Ort und stärkt die ökologische Vorbildrolle der Stadt Klagenfurt – auch im Sinne einer breiteren Bewusstseinsbildung.
Nutzen für Klagenfurt a. Ws.:
- Bei der Verwendung von Elektronutzfahrzeugen entfallen die Emissionen des Fahrbetriebs bei gleichzeitiger Energiebedarfsreduktion
- Sehr hohe Förderquoten für die Beschaffung emissionsfreier Fahrzeuge und deren Infrastruktur. Die Ladeinfrastruktur würde bestehen bleiben und wäre somit eine langfristige Investition
- Niedrigere laufende Kosten des emissionsfreien Betriebs durch geringere Instandhaltungskosten und Energiekosten
- Das Projekt trägt zur Quotenerreichung aus den Vorgaben des nationalen Straßenfahrzeug-Beschaffungsgesetzes (SFBG) bei
- Deutliche Verminderung verkehrsbedingter lokaler und gesundheits- sowie umweltschädigender Emissionen von Kohlenmonoxid, Kohlenwasserstoffen, Stickoxiden, Feinstaub sowie Lärm
- Durch den Einsatz umweltfreundlicher Transportmittel kann die Stadt Klagenfurt eine Vorbildfunktion für BürgerInnen einnehmen und sich als ökologisch nachhaltig und zukunftsorientiert positionieren. Somit wird ein Beitrag zur Bewusstseinsbildung geleistet
Projektinformationen:
Laufzeit: 01.Jänner 2025 – 30. Juni 2027
Ausschreibungsprogramm: ENIN - Emissionsfreie Nutzfahrzeuge und Infrastruktur (N2, N3 Fahrzeuge und Umrüstung
Projektförderung: 76.152 Euro
Gesamtkosten: 186.900 Euro
Projektkonsortium:
- Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee


Mag.a phil. Sandra HABIB
Abteilung Klima- und Umweltschutz
EU-Projekte, Fördermanagement, Projektanträge, Klimaschutzprojekte, Mobilitätsprojekte, Umweltinformationen
Amtsgebäude Bahnhofstraße
Bahnhofstraße 35 / 3. Stock / Zimmer: 314 / 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Inhalte und Zielsetzungen
Hierzu wird der örtliche Carsharing-Anbieter Avant Car, Vehicle-2-Grid-fähige Fahrzeuge in seine Flotte integrieren. Der Projektpartner Metron wird öffentliche AC-Ladepunkte mit integrierten bidirektionalen Vehicle-2-Grid Lösungen entwickeln, was eine Pionierinitiative für Österreich darstellt, da bisher keine bidirektionale Ladeinfrastruktur in Österreich verfügbar ist. In diesem Zusammenhang sollen fünf innovative E-Ladesäulen mit 10 Ladepunkten, welche bidirektionales Laden unterstützt, im Klagenfurter Stadtgebiet errichtet werden. Wobei ein besonderes Augenmerk darauf gerichtet ist, dass die Ladepunkte eine möglichst hohe Netzdienlichkeit im Betrieb aufweisen. Die wissenschaftliche Begleitung des Projektes erfolgt über die Universität Ljubljana, welche die Vorteile von V2G-Fähigkeiten im Vergleich zu konventionellen Lademöglichkeiten erforscht. Der regionale Netzbetreiber KNG spielt eine zentrale Rolle bei der Koordinierung der Fahrzeug-Netz-Interaktion, um diese möglichst effizient und netzdienlich zu gestalten.
Die Stadt Klagenfurt beteiligt sich an einem internationalen Projektkonsortium, das den Austausch von Forschungsergebnissen zur E-Ladeinfrastruktur fördert. Dadurch erlangt sie wertvolles Know-how, insbesondere im bidirektionalen Laden. Außerdem sammelt Klagenfurt Erfahrungen in der Lastenverteilung des Stromnetzes für zukünftige Ausbaumaßnahmen. Neue E-Ladestationen beim Bike & Ride West werden ohne Kosten für die Stadt errichtet. Das Projekt ePowerMove unterstützt die Ziele der Smart City Klimastrategie und anderer Mobilitätskonzepte.
Projektinformationen:
Laufzeit: Januar 2025 – Juli 2028
Ausschreibungsprogramm: HORIZON-CL5-2024-D5-01-01: Smart, low-cost pervasive stationary slow charging and bi-directional solutions synergic with the grid for EV mass deployment (2ZERO Partnership)”
Projektförderung: 7.993.719,25 Euro
Gesamtkosten: 9.566.906,75 Euro
Kosten Stadt: 133.125 Euro
Förderung Stadt: 133.125 Euro
Projektkonsortium:
- ERTICO – ITS Europe – BE (Lead Partner)
- University of Leeds – UK
- Avere - BE
- VTT Finland - FI
- Forum Virium Helsinki (FVH) - FI
- IGL – Technologies Oy -FI
- Fibox Charging Solutions Oy – FI
- Austriatech -AT
- Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee (Abt. für Klima- und Umweltschutz) -AT
- Avant Car GmbH – AT
- Kärnten Netz KNG
- UCY (Technical Service Department) – CY
- Psaltis Auto Parts (Future Mobility Department) – CY
- EVpower – CY
- Electricirty Authority of Cyprus (EAC – Cyprus Distribution System Operator (DSO) – CY
- University of Ljubljana (Faculty of Electrical Engineering) - SI
Markus Albert LETTER MSc
Abteilung Klima- und Umweltschutz
Projektleiter für nachhaltige Mobilität
Amtsgebäude Bahnhofstraße
Bahnhofstraße 35 / 2. Stock / Zimmer: 216 / 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Neuigkeiten
Die in Stadtsenat und Gemeinderat beschlossene Bewerbung war dank jahrelanger Bemühungen für den Klimaschutz und umfangreicher Vorarbeiten erfolgreich. Neben Klagenfurt als einziger Vertreter Österreichs, sind bei der EU-Mission Städte wie Kopenhagen, Stockholm, Helsinki, Amsterdam, Brüssel, Dublin, Barcelona, Madrid, Paris, München oder Rom dabei.
Die „100 Climate-Neutral and Smart Cities” sollen eine Vorreiterrolle einnehmen, an denen sich andere Städte orientieren können, um bis 2050 nachzuziehen. Sie profitieren gleich auf mehreren Ebenen, indem sie unterstützt, gefördert und zu Innovationszentren ausgebaut werden. Dabei stehen die Bewohnerinnen und Bewohner der Städte im Mittelpunkt .
Im Fokus steht auch die gemeinsame Umsetzung von intelligenten, digitalen und anderen Lösungen, die zur Erreichung der Klimaneutralität bis 2030 beitragen. Zu den wichtigsten Bereichen zählen Stationäre Energie (Gebäude, Ausrüstung, Einrichtungen), Energieerzeugung und –verteilung, Mobilität, Abfallwirtschaft, Industrie sowie Land-und Forstwirtschaft.
EU-Mission ,,100 climate-neutral and Smart Cities" - Nutzen für die Stadt Klagenfurt:
- Maßgeschneiderte Beratung und Hilfestellung zur Erreichung der Klimaneutralität durch die Missionsplattform
- Investitionsschub: Zugang zu neuen Förderprogrammen auf EU- und Bundesebene mit Anschlussfinanzierung für die Stadt und STW AG
- Innovationsschub: Finanzierungsmöglichkeiten, um an großen Forschungs- und Innovationsaktionen, Pilot-und Demonstrationsprojekten teilzunehmen
- Unterstützung durch ein internationales Koordinationsnetzwerk
- Vernetzungsmöglichkeiten, Lernen und Erfahrungsaustausch zwischen Städten
- Unterstützung bei der Einbeziehung der Bürger in die Entscheidungsfindung
- Hohe Sichtbarkeit - Erhöhung des politischen Profils und der Attraktivität für Investitionen und Fachkräfte
Klagenfurt mit „EU Mission Label“ ausgezeichnet
Am 12. Oktober 2023 hat die europäische Kommission bekannt gegeben, welche Städte für ihre Bemühungen zur Klimaneutralität 2030 mit dem „EU Mission Label“ ausgezeichnet werden. Von den 112 Teilnehmern der EU-Cities Mission haben nur zehn europäische Städte diese Auszeichnung erhalten – Klagenfurt ist unter den Auserwählten und erhält damit einmal mehr Anerkennung von oberster Stelle für die Ambitionen und Zielsetzungen in Sachen Klimaschutz. Mit der Auszeichnung verbunden ist nun auch ein verbesserter Zugang zu Fördermitteln.
Neben der Landeshauptstadt gehören auch noch Sønderborg (Dänemark), Mannheim (Deutschland), Madrid, Valencia, Valladolid, Vitoria-Gasteiz und Zaragoza (Spanien), Cluj-Napoca (Rumänien) sowie Stockholm (Schweden) zu den Top-10 der europäischen Klima-Vorzeigestädte!
Weiterführende Links
Presseinformation der Europäischen Kommission:
https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/en/IP_22_2591
Überblick der ,,100 climate-neutral and Smart Cities":
https://ec.europa.eu/info/files/eu-cities-mission-meet-cities_en
Kurzvideo zur EU Mission:
https://www.youtube.com/watch?v=MbzPpUnzLzo
FAQ zur EU Mission:
https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/en/QANDA_22_2592
Homepage der EU Mission:
https://ec.europa.eu/mission-cities
Ihr Kontakt
Stefan GUGGENBERGER
Abteilung Klima- und Umweltschutz
Projektkoordination, Mission klimaneutrale Stadt, EU-Cities Mission, Smart City Klimastrategie, Klimakommunikation
Amtsgebäude Bahnhofstraße
Bahnhofstraße 35 / 3. Stock / Zimmer: 320 / 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Neuigkeiten
Inhalte und Zielsetzungen
Das Projekt entwickelt drei KI-gesteuerte Komponenten:
• Datenbasierte Schätzung der Reisenachfrage mithilfe von generativer KI für die Synthese von Bevölkerungsdaten und Integration von Mobilitätsmustern, die aus Handydaten und anderen Datenquellen extrahiert wurden.
• Adaptive Vorhersage der Ankunftszeit (ETA) unter Verwendung von Echtzeit-raumzeitlichen Machine-Learning-Modellen.
• Strategische und operative Optimierung des Mobilitätsservices unter Verwendung von Methoden, die heuristische und exakte Optimierungstechniken mit (Deep) Reinforcement Learning kombinieren.
Das Projekt bietet der Stadt Klagenfurt a.W. zusätzliche finanzielle Mittel zur Erreichung der Klimaneutralität und zur Analyse des Mobilitätsverhaltens. Die Stadt ist Teil eines nationalen Konsortiums, das aus verschiedenen Gebietskörperschaften, Forschungsinstitutionen und Unternehmen besteht, was den Austausch von Forschungsergebnissen fördert. Klagenfurt profitiert von neuem Know-how und innovativen Mobilitätskonzepten sowie dem Einsatz von KI in der Mobilitätsplanung. Das Projekt FLIP-FLOP unterstützt die Zielsetzungen der Smart City Klimastrategie Klagenfurt sowie weiterer strategischer Konzepte für die Zukunft. Dadurch wird ein integrativer Ansatz zur Verbesserung der Mobilität und Digitalisierung in der Stadt verfolgt.
Projektinformationen:
Laufzeit: April 2024 – März 2026
Ausschreibungsprogramm: AI for Green 2023 (FFG)
Projektförderung: 659.387,50 Euro
Gesamtkosten: 824.253,13 Euro
Projektkonsortium:
- AIT AUSTRIAN INSTITUTE OF TECHNOLOGY GMBH (AIT) – Lead Partner
- pdcp GmbH (SURAAA)
- TechMeetsLegal GmbH
- Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee (Abt. für Klima- und Umweltschutz)
- KMG Klagenfurt Mobil GmbH
- DatenVorsprung GmbH
Markus Albert LETTER MSc
Abteilung Klima- und Umweltschutz
Projektleiter für nachhaltige Mobilität
Amtsgebäude Bahnhofstraße
Bahnhofstraße 35 / 2. Stock / Zimmer: 216 / 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Neuigkeiten
Inhalte und Zielsetzungen
In dem Projekt wird ein umfassendes, evidenzbasiertes, politikorientiertes Modell erstellt, um zu vermitteln, wie die Gesundheit von Ökosystemen und die menschliche Gesundheit zusammenhängen. Ein „Back-Casting-Ansatz“ wird sich auf die Natur und dortige Veränderungen konzentrieren. Konkret werden in den teilnehmenden Städten Natur-basierende Lösungsansätze (s.g. nature-based solutions, kurz: NBS) gemeinsam mit weiteren Maßnahmen getestet. Das Projekt selbst dockt am Vorprojekt GoGreenRoutes GGR | Home (gogreenroutes.eu) an und setzt auf dessen lessons learnt (Erfahrungen) auf. Die Testfelder werden aufgrund der Kriterien: Wiederbegrünung, nachhaltige Gesundheit, Erhaltung der Umwelt und Wiederherstellung von Ökosystemen ausgewählt. Als Testfeld/Pilot in Klagenfurt eignet sich die Neugestaltung der 10. Oktober-Straße im nördlichen Bereich, in dem auch das Hauptgebäude der Kärntner Sparkasse saniert wurde und der Neue Platz direkt angrenzt.
Das Projekt GoGreenNEXT leistet einen Beitrag zu den in der Smart City Strategie verankerten strategischen Zielen sowie zur EU-Cities Mission (Klimaneutralität bis 2030). Über das Projekt lässt sich die Umgestaltung (besonders des Grünraums) am Heiligengeistplatz wissenschaftlich begleiten und dessen Wechselwirkungen/ Auswirkungen messbar machen. Die Stadt Klagenfurt ist Teil eines hochkarätigen Projektkonsortiums unter der Führung der Maynooth Universität, bei dem die Ergebnisse der einzelnen Piloten geteilt werden und die Städte voneinander lernen können. Durch die internationale Beteiligung enthält die Stadt Klagenfurt als eine der klimaneutralen Städte zusätzlich Aufmerksamkeit.
Projektinformation:
Projektlaufzeit: 01.04.2024 - 31.10.2028
Förderprogramm: HORIZON-HLTH-2023-ENVHLTH-02-01 Planetary health: understanding the links between environmental degradation and health impacts {Planetare Gesundheit: Verständnis der Zusammenhänge zwischen Umweltzerstörung und Gesundheitsauswirkungen)
Förderquote: 100 Prozent
Gesamtkosten (für alle Partner): rund 6 Millionen Euro
Gesamtkosten und Förderung Klagenfurt: 55.000 Euro
Städtepartner:
- Klagenfurt (AT)
- Cork City Council (IE)
- Lahti (FI)
- Malta (MT)
- Lyon (FR)
- New York (US)
Projektkonsortium:
- Barcelona Institute of Global Health
- Carleton University
- Commune De Versailles
- Connectthe Dots Events Limited
- Cork City Council
- Data4risk
- ECOSTACK Innovations Limited
- Elichens
- European Urban Knowledge Network
- FH Kärnten
- Gemeente Utrecht
- Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover
- Helsinki University Finnland
- Inland Norway University of Applied Sciences
- Institute of Higher Education King Danylo University
- Massachusetts General Hospital
- Maynooth University Irland
- NatureQuant
- Plant Based Innovation
- Project Green
- Stadt Klagenfurt
- This Ls Ltd
- Universität Bern
- University College Cork
- University of Derby
- Urban System Lab
Ihr Kontakt
Mag.a Birgit POBATSCHNIG
Abteilung Klima- und Umweltschutz
Projektanträge, Klimaschutzprojekte, Mobilitätsverträge, Mobilitätsknoten, nextbike Klagenfurt
Amtsgebäude Bahnhofstraße
Bahnhofstraße 35 / 3. Stock / Zimmer: 313 / 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Neuigkeiten
Inhalte und Zielsetzungen
Das Projekt INKOMOB untersucht in Pilotregionen mit konkreten interkommunalen Umsetzungskonzepten regionale Übertragbarkeiten sowie Potenziale zur Förderung nachhaltiger Mobilitätsmuster und zum Abbau von Mobilitätsbarrieren. Dabei werden sowohl Ergänzungen der Angebote als auch begleitende Maßnahmen untersucht, um Gesamtpakete zu entwickeln, die die Dekarbonisierung des ländlichen Verkehrs vorantreiben und benachteiligten Gruppen eine bessere Teilhabe ermöglichen. Das Projekt legt einen starken Fokus auf die Einbindung regionaler Stakeholder und der Bevölkerung, um optimierte Angebots- und Maßnahmenpakete zu entwickeln. Begleitende Planungs- und Bewertungskomponenten sowie die Entwicklung von Betreiber- und Finanzierungsmodellen sollen sicherstellen, dass die umsetzbaren Angebote die lokale Nachfrage bestmöglich befriedigen können. Das Forschungsdesign wird über eine gezielte Ableitung der spezifischen Nutzer:innenbedarfe, durch verbesserte Erhebungsmethoden und einer Optimierung und Dynamisierung des Planungsprozesses bezüglich Verkehrsangebot im Zusammenspiel mit zielgruppenspezifischen Nachfragepotenzialen, komplettiert. Hauptresultat von INKOMOB ist die Konzeptionierung eines Leitfadens für Gemeinden, der das gesammelte Wissen zur interkommunalen Mobilitätsversorgung bündelt und als Grundlage für die Übertragung der Erkenntnisse auf andere Regionen dient. Der Leitfaden soll regionalen Entscheidungsträger:innen als Werkzeug dienen, um gezielt geeignete interkommunale Mobilitätslösungen und Angebotsmixe zu identifizieren und anhand einheitlicher Bewertungskriterien zu selektieren.
Nutzen für Klagenfurt a. Ws.:
- Wissens- und Erfahrungsaustausch zu Konzepten, Erfolgsfaktoren, Betreiber- und Finanzierungsmodellen auf politischer Ebene
- Kompetenzaufbau hinsichtlich Lösungsansätzen und Partizipationsprozessen für die Einführung von Angeboten
- Entwurf passgenauer Mobilitätslösungen anhand einheitlicher Bewertungskriterien für Mobilitätsanbieter
- Wissensgewinn und Kompetenzsteigerung rund um die Themen Mobilität und Zero Emission
- Sensibilisierung und Incentivierung hinsichtlich nachhaltiger Mobilitätsmuster
Projektinformationen:
Laufzeit: September 2024 – August 2026
Ausschreibungsprogramm: Mobilität 2023: Regionale Mobilitätslabore & Digitalisierung für M&L-Dienste
Projektförderung: 358.506 Euro
Gesamtkosten: 453.672 Euro
Projektkonsortium:
- Austrian Institute of Technology GmbH
- PLANUM
- VKG
- IPAK
- KMG
Neuigkeiten
Inhalte und Zielsetzungen
Das spezifische Ziel der Beratung ist es, Klagenfurt Wohnen bei der Entwicklung eines mittelfristigen Investitionsplans für die energieeffiziente Sanierung seines Wohnungsbestands und bei der Suche nach der am besten geeigneten Option für eine Umstrukturierung des Unternehmens zu unterstützen. Der Sanierungsinvestitionsplan wird mit den Klimazielen der Stadt in Einklang stehen und alle relevanten technischen, finanziellen, sozialen und institutionellen Aspekte berücksichtigen. Der Investitionsplan soll realistische Finanzierungsoptionen berücksichtigen und das Potenzial für eine Verdichtung des Wohnungsbestands und eine dezentrale Energieversorgung (z. B. Errichtung von PV-Anlagen) bewerten. Ein EIB-Expertenteam ist für die technische Verwaltung und Überwachung der Beratungsdienste zuständig.
Nutzen für Klagenfurt a. Ws.:
Umfassende Basisbewertung von Klagenfurt Wohnen, einschließlich der aktuellen Organisationsstruktur, des operativen Rahmens und einer vollständigen Finanzanalyse.
Es wird ein mittelfristiger Sanierungsinvestitionsplan für Klagenfurt Wohnen entwickelt. Dieser umfasst eine eingehende Analyse des Energiesparpotenzials des bestehenden Gebäudebestands und die Entwicklung einer realistischen Finanzierungsstrategie.
Projektinformationen:
Laufzeit: 01. Juni 2026 – 31. Dezember 2027
Ausschreibungsprogramm: Advisory Hub
Förderrate: 100%
Gesamtkosten: Keine
Projektkonsortium:
- Stadt Klagenfurt (Lead-Partner)
Mag.a phil. Sandra HABIB
Abteilung Klima- und Umweltschutz
EU-Projekte, Fördermanagement, Projektanträge, Klimaschutzprojekte, Mobilitätsprojekte, Umweltinformationen
Amtsgebäude Bahnhofstraße
Bahnhofstraße 35 / 3. Stock / Zimmer: 314 / 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Projektinformationen:
Ziel ist die Entwicklung und Umsetzung nachhaltiger, zukunftsorientierter Verkehrslösungen für die Stadt Klagenfurt unter besonderer Berücksichtigung überregionaler Pendlerverkehre. Im Mittelpunkt steht die Optimierung des öffentlichen Personennahverkehrs – insbesondere der Angebote der Klagenfurt Mobil GmbH – durch eine verbesserte Anpassung an die tatsächlichen Verkehrsströme sowie tageszeitlichen Nachfrageschwankungen. Analyse der Pendlerströme der Koralmbahn.
Nutzen für Klagenfurt a. Ws.:
Optimierung der Effizienz des öffentlicher Verkehr - insbesondere der KMG, Verbesserung der Fahrgastzufriedenheit und Einsparung von Betriebskosten.
Zukauf der A1 Mobilfunk Mobilitätsdaten für die Jahre 2025 und 2026 über das Projekt.
- Förderprogramm: IÖB Toolbox
- Laufzeit: 01.01.2026 – 31.03.2027
- Gesamtkosten: 90.339,00 €
- Gesamtfördermittel: 51.803,40 €
Finanzierung Stadt Klagenfurt:
- Kosten Stadt Klagenfurt: 51.803,40 €
- Fördermittel Stadt Klagenfurt: 51.803,40 €
Projektpartner:
- Stadt Klagenfurt (Lead-Partner)
- KMG
- TVB - Tourismusverband Klagenfurt
- VKG - Verkehrsverbund Kärnten GmbH
Markus Albert LETTER MSc
Abteilung Klima- und Umweltschutz
Projektleiter für nachhaltige Mobilität
Amtsgebäude Bahnhofstraße
Bahnhofstraße 35 / 2. Stock / Zimmer: 216 / 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Neuigkeiten
Inhalte und Ziele:
Der Fokus liegt dabei auf einer Stärkung der Resilienz von Städten, welche die Fähigkeit haben auf klimatische Veränderungen schnell, proaktiv und nachhaltig zu reagieren und dabei die sozialen, ökologischen und infrastrukturellen Aspekte berücksichtigen.
Klagenfurt stärkt mit „KlaRES“ seine Fähigkeit, auf Klimafolgen wie Hitze und Starkregen zu reagieren. Das Projekt liefert einen Leitfaden für Klimawandelanpassung, verbessert die Resilienz der Stadt, unterstützt bestehende Strategien und EU‑Ziele und bringt konkrete Vorteile etwa beim Hochwasserschutz. Durch die breite Einbindung städtischer Abteilungen und externer Stakeholder steigt zudem die Akzeptanz und Wirksamkeit der Maßnahmen.
Ausschreibungsprogramm:Technologien und Innovationen für die klimaneutrale Stadt 2025 - Einreichfrist 2
- Laufzeit: 04.05.2026 – 03.11.2027
- Gesamtkosten: 100.000,00 €
- Gesamtfördermittel: 100.000,00 €
- Förderquote: 100%
Finanzierung IPAK:
- Kosten IPAK: 30.000,00 €
- Fördermittel IPAK: 30.000,00 €
Projektpartner:
- IPAK (Lead-Partner)
- AIT Austrian Institute of Technology GmbH
- Diakonie de la Tour
Mag.a Birgit POBATSCHNIG
Abteilung Klima- und Umweltschutz
Projektanträge, Klimaschutzprojekte, Mobilitätsverträge, Mobilitätsknoten, nextbike Klagenfurt
Amtsgebäude Bahnhofstraße
Bahnhofstraße 35 / 3. Stock / Zimmer: 313 / 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Neuigkeiten
Kurzbeschreibung
Ausgangssituation und Motivation
Städte und Gemeinden in Österreich und weltweit stehen vor der Herausforderung, ihre Emissionen deutlich zu senken und gleichzeitig den bereits spürbaren Folgen des Klimawandels entgegenzuwirken, um eine klimafitte Zukunft zu gewährleisten. Trotz bestehender Klimaschutz und Klimawandelanpassungspläne auf lokaler Ebene gibt es häufig Umsetzungsprobleme aufgrund fehlender Expertise, mangelnder Vernetzung und unzureichender Finanzierung.
Inhalte und Zielsetzungen
Das Projekt KLIK zielt darauf ab, Verwaltungsmitarbeitende in den Klima-Pioniergroßstädten für Klimaschutz- und Klimawandelanpassungsmaßnahmen zu sensibilisieren und weiterzubilden. Mit diesem Projekt sollen insgesamt vier zentrale Ziele erreicht werden:
- Sensibilisierung und Weiterbildung möglichst vieler Verwaltungsmitarbeitenden: Schulung von Verwaltungsangestellten aller Kompetenzbereiche, um das Bewusstsein für die Herausforderungen und Potentiale des Klimaschutzes und der Klimawandelanpassung zu stärken.
- Förderung inter- und transdisziplinären Denkens in der Verwaltung: Klimaschutz und Klimawandelanpassung als Querschnittsthemen in alle Verwaltungsbereiche zu integrieren, sodass alle Mitarbeitenden diese Themen in ihre tägliche Arbeit einbeziehen.
- Entwicklung praxisorientierter Kompetenzen: Vermittlung von Best-Practice-Beispielen und anwendbarem Wissen zur konkreten Umsetzung von Klimaschutz- und Klimawandelanpassungsmaßnahmen im urbanen Raum.
- Verwertung der Erfahrungen der Klima-Pioniergroßstädte: Die Vorreiterrolle der Klima-Pioniergroßstädte nutzen, um deren Erfahrungen in praxisnahe Schulungsinhalte zu überführen, die sowohl in den eigenen Verwaltungen als auch in anderen Städten angewendet werden, um den Wissenstransfer zu fördern und die Umsetzung von Klimaschutz- und Klimawandelanpassungsmaßnahmen zu beschleunigen.
Erwartete Ergebnisse
Das Bildungsprogramm befähigt Verwaltungsmitarbeitende, notwendige Veränderungen aktiv mitzugestalten und ihre Städte klimafit und zukunftssicher zu machen. Durch die Verwendung digitaler Lernformate ist eine hohe Skalierbarkeit der Schulungsinhalte über die Projektlaufzeit hinaus und somit eine breite Wirkung möglich.
Projektbeteiligte
Projektleitung
Wegener Center für Klima und Globalen Wandel (Universität Graz)
Projektinformationen
Laufzeit: 01.03.2025 – 28.02.2027
Gesamtkosten: 174.454 Euro
Gesamtfördermittel: 174.454 Euro
Förderquote: 100%
Projekt- bzw. Kooperationspartner:innen
- Universität Graz, Institut für Philosophie und Institut für Umweltsystemwissenschaften
- FH JOANNEUM; Institut für Energie-, Verkehrs- und Umweltmanagement
- TU Wien, future.lab
- Umweltbundesamt
- Landeshauptstadt Graz
- Landeshauptstadt St. Pölten
- Landeshauptstadt Innsbruck
- International Project Management Agency on Lake Woerthersee GmbH
- Stadt Villach
- Villacher Klimafit GmbH
Weitere Kooperationen
- Fokusgruppe mit allen 10 Klima-Pioniergroßstädten Österreichs (Innsbruck, Graz, Klagenfurt, St. Pölten, Villach, Dornbirn, Linz, Wien, Salzburg und Wr. Neustadt) im Zuge des KNS-Begleitprozesses
- Climate Change Center Austria (CCCA)
Stefan GUGGENBERGER
Abteilung Klima- und Umweltschutz
Projektkoordination, Mission klimaneutrale Stadt, EU-Cities Mission, Smart City Klimastrategie, Klimakommunikation
Amtsgebäude Bahnhofstraße
Bahnhofstraße 35 / 3. Stock / Zimmer: 320 / 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Dr. Georg EICHLER
Abteilung Klima- und Umweltschutz
Fördermanagement, Klimaschutzprojekte, EU-Projekte, EU-Citis Mission, Klimaneutrale Stadt, Klimawandelanpassung
Smart Climate Lab
Bahnhofstraße 19 / 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Neuigkeiten
Projektbeschreibung:
Im Aktionsprogramm klimaaktiv mobil – Radverkehr und Mobilitätsmanagement wird ein einmaliger, nicht rückzahlbarer Investitionskostenzuschuss vergeben, bei welchem ein ganz besonderer Schwerpunkt beim Fußverkehr liegt und wodurch Maßnahmen aus dem von DI Thomas Klocker, Firma Triagonal GmbH, erarbeiteten Masterplan Gehen teilfinanziert werden können. Die Förderung ist mit max. 50 % der förderungsfähigen Kosten bzw. auf maximal 100 Euro pro Einwohner und Jahr begrenzt.
Folgende 4 Maßnahmen, welche sich im Masterplan Gehen wiederfinden, wurden zur Förderung eingereicht:
- Umgestaltung Pfarrplatz
- Neugestaltung Heuplatz
- Technologie-, Forschungs- und Bildungsachse West
- Barrierefreie Gestaltung der Lendquerung Heinzelsteg
Ausschreibungsprogramm: Aktionsprogramm klimaaktiv mobil – Aktive Mobilität und Mobilitätsmanagement
- Laufzeit: 01.04.2022 – 31.12.2028
- Gesamtkosten: 8.800.876,00 €
- Gesamtfördermittel: 4.404.438,00 €
Finanzierung Stadt Klagenfurt:
- Kosten Stadt Klagenfurt: 5.092.906,00 €
- Fördermittel Stadt Klagenfurt: 2.546.453,00 €
Projektpartner:
- Stadt Klagenfurt (Lead-Partner)
Markus Albert LETTER MSc
Abteilung Klima- und Umweltschutz
Projektleiter für nachhaltige Mobilität
Amtsgebäude Bahnhofstraße
Bahnhofstraße 35 / 2. Stock / Zimmer: 216 / 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Mag.a Birgit POBATSCHNIG
Abteilung Klima- und Umweltschutz
Projektanträge, Klimaschutzprojekte, Mobilitätsverträge, Mobilitätsknoten, nextbike Klagenfurt
Amtsgebäude Bahnhofstraße
Bahnhofstraße 35 / 3. Stock / Zimmer: 313 / 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Projektinformationen:
Laufzeit: 18. Dezember 2025 – 31. Dezember 2027
Gesamtkosten: 9.250.000,00 Euro
Gesamtfördermittel: 375.270,00 Euro
Projektkonsortium:
- Stadt Klagenfurt (Lead-Partner)
Markus Albert LETTER MSc
Abteilung Klima- und Umweltschutz
Projektleiter für nachhaltige Mobilität
Amtsgebäude Bahnhofstraße
Bahnhofstraße 35 / 2. Stock / Zimmer: 216 / 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Inhalte und Zielsetzungen
Klagenfurt am Wörthersee ist auf dem Weg zur klimaneutralen Smart City. Dafür wurde 2017 ein Strategiedokument samt Maßnahmenkatalog und jährlichem Monitoringbericht entwickelt und 2018 von Stadt- und Gemeinderat beschlossen. In dieser Smart City Klimastrategie ist festgelegt, wie Klagenfurt in 9 Handlungsfeldern (Mobilität, Energie, Infrastruktur, Wirtschaft, Natur&Lebensraum, Stadtentwicklung, Governance, Digitalisierung und Generationen) mit 236 Maßnahmen die Klimaneutralität erreichen kann und ein nachhaltiger, resilienter Lebensraum für zukünftige Generationen der Stadt sichergestellt werden kann.
Zur Umsetzung der Smart City Klimastrategie wurde eine Governance-Struktur aufgebaut, die sich aus den Fachabteilungen der Stadt sowie den der Stadtwerke AG zusammensetzt, wobei die zentrale Koordinationsstelle in der Abteilung Klima- und Umweltschutz verankert ist. Entsprechend der jeweiligen Kompetenzen der einzelnen Fachabteilungen wurden neun Arbeitsgruppen installiert, die an der Erreichung der Unterziele ihrer Handlungsfelder arbeiten und ein SDG basiertes Indikatorenset zur Messung des Fortschritts verwenden.
Zur Erreichung der Klimaneutralität müssen beschleunigt und parallel Schlüsselprojekte in unterschiedlichen Handlungsfeldern der Smart City Klimastrategie umgesetzt werden. Es gilt, den Mobilitätsbereich weitestgehend zu dekarbonisieren, den Gebäudebestand zu sanieren, fossile Feuerungsanlagen durch klimaneutrale Alternativen zu ersetzen und ins bestehende Erdgasnetz Biogas oder SNG einzuspeisen. Die Notwendigkeit der Stadt Klagenfurt, an der Partnerschaft für Klimaneutrale Städte 2030 teilzunehmen, liegt darin, gezielt weitere Personalressourcen aufzubauen, die in der Lage sind, innovative F&E Projekte, Demonstrationsprojekte und vor allem Projekte zur Skalierung von Klimaschutzprojekten auf Quartiersebene aber auch darüber hinaus zu initiieren.
Es werden 5 Vollzeitäquivalente bei der Tochtergesellschaft der Landeshauptstadt, der IPAK GmbH, angestellt. Die Kompetenzen des zusätzlichen Personals konzentrieren sich vorrangig auf jene Fachbereiche und Handlungsfelder der Smart City Strategie, die derzeit noch zu wenig bearbeitet werden (Digitalisierung, Gebäudesanierung, Soziales, Energiespeicherung, blaue und grüne Infrastruktur).
Um auch die Klimaziele in der Öffentlichkeit zu kommunizieren und die Bürgerinnen und Bürger in den Prozess mit einzubinden, wurde ein eigenes „Smart Climate Lab Klagenfurt“ eingerichtet. Dazu wurde ein Leerstand in der Bahnhofstrasse 19 angemietet, der auch für die Bürgerinnen und Bürger zugänglich ist.
Projektinformationen
Förderprogramm: Pionierstadt – Partnerschaft für klimaneutrale Städte 2030
Kooperationspartner: Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK)
Abwicklungsstelle: Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG)
Projektkosten: 2.000.000 Euro
Kooperationsmittel: 2.000.000 Euro
Projektlaufzeit: November 2022 – Oktober 2027
Kooperationspartner:
- Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee (Abteilung Klima- und Umweltschutz und IPAK GmbH)
- Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK)



Ihr Kontakt
Stefan GUGGENBERGER
Abteilung Klima- und Umweltschutz
Projektkoordination, Mission klimaneutrale Stadt, EU-Cities Mission, Smart City Klimastrategie, Klimakommunikation
Amtsgebäude Bahnhofstraße
Bahnhofstraße 35 / 3. Stock / Zimmer: 320 / 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Nicole JANTSCHGI
Abteilung Klima- und Umweltschutz
Klimaschutzprojekte und Projektanträge (national und international), Mission2030, IPAK GmbH, nextbike Klagenfurt
Amtsgebäude Bahnhofstraße
Bahnhofstraße 35 / 3. Stock / Zimmer: 314 / 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Neuigkeiten
Inhalte und Zielsetzungen
Das Ziel ist es, neue Mechanismen, Werkzeuge und Unterstützungsprozesse für rasche und entschlossene Entscheidungen im Sinne von Politikmaßnahmen zur Bekämpfung der Klimakrise umzusetzen.
Nutzen für Klagenfurt a. Ws.:
- Aufbereitung von Daten und Fakten für politische Prozesse bei mobilitätsrelevanten Vorhaben
- Aufbereitung und Vermittlung der aktuellen Technik- und Forschungsstandes im Mobilitätsbereich und zielgruppengerechte „Übersetzung“ für Entscheidungsprozesse, damit diese besser in die Entscheidungsfindung einfließen können.
- Überzeugung und Motivation für notwendiges und entschiedenes Handeln und Bewusstmachen von Konsequenzen von Nicht-Handeln bzw. von kontraproduktiven Maßnahmen für mobilitätsrelevante Vorhaben
- Erhöhung der Motivation und Identifikation mit der Mobilitätswende in der Bevölkerung
Projektinformationen:
Laufzeit: 01. April 2022 – 31. März 2026
Ausschreibungsprogramm: Mobilität der Zukunft – 18. Ausschreibung (Herbst 2021) (FFG)
Förderrate: 50%
Gesamtkosten: 1.000.000,00 Euro
Fördermittel: 500.000 Euro
Projektkonsortium:
- AIT Austrian Institute of Technology GmbH
- Netwiss
- Research Studios Austria FG
- Stadt Klagenfurt
- Tbh research GesmbH
- Urban Innovation Vienna GmbH
Markus Albert LETTER MSc
Abteilung Klima- und Umweltschutz
Projektleiter für nachhaltige Mobilität
Amtsgebäude Bahnhofstraße
Bahnhofstraße 35 / 2. Stock / Zimmer: 216 / 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Inhalte und Zielsetzungen
Das Sondierungsziel ist die klima-, umwelt- sowie sozial-gerechte Nutzung der Stadtstruktur von Klagenfurt durch:
- Identifizierung von Leerstand und Brachflächen/ Unternutzungen mittels Datenanalyse und ergänzende Erhebungen, insbesondere im Hinblick auf deren Ursachen
- Analyse der Potentiale des Bestandes in Bezug auf die Erhöhung der Einwohnerzahl und die Schaffung eines qualitativen urbanen Lebensraumes, die Einsparung von CO2-Emissionen, Rohstoffen, Müll sowie von Kosten durch die angestrebte Nutzungsoptimierung
- Maßnahmenableitung basierend auf den Ergebnissen, um eine ursachenbasierte Belebung von Baubestand und unternutzten Brachflächen durchzuführen.
Querthemen bei der Studie sind die Bereiche Mobilität, Grün- und Freiraum, Urbane Hitzeinseln, um in Klagenfurt auch in Zukunft einen attraktiven und nachhaltigen Lebensraum für alle BewohnerInnen zur Verfügung stellen zu können, sowie die Entwicklung von resilienten, klimaneutralen und klimawandelangepassten Quartieren im Bestand zu fördern.
Das Projekt NutOpIA Klagenfurt- NutzungsOptimierung Innen und Außen Klagenfurt zielt darauf ab, die Wende zur klimaneutralen Stadt, über die genaue Kenntnis des Bestandes, die Erforschung ihrer Potenziale und die Ausarbeitung von Umsetzungsleitlinien um diese zu heben, zu vollziehen. Diese Transformation stellt die Optimierung der Nutzung von Gebäuden (Innen) und Flächen (Außen) auf Basis des digitalen Zwillings der Stadt Klagenfurt in den Fokus. Anhand dessen wird vier klimarelevanten Fragen nachgegangen: Wieviel mehr Menschen können im Bestand leben (Attraktivierung und Lebensqualität), wie hoch ist das Potenzial der urbanen Dekarbonisierung (CO2e-Einsparung durch Bauen im Bestand vs. Neubau, Mobilitätsknoten vs. Individualverkehr usw.), welche Kosten können eingespart bzw. umgelenkt werden (Innenentwicklung vor Außenentwicklung), welche weiteren Vorteile bringt die Innenentwicklung gegenüber der Außenentwicklung.
Untersucht werden drei repräsentative Gebiete/Quartiere der Stadt mit unterschiedlichen Widmungen, Nutzungen, Flächengrößen und Lagen in der Stadt, die durch die Einbettung in eine Kontextmatrix Rückschlüsse auf die Gesamtstadt ermöglichen. Die Basis dafür stellen vorhandene Daten der stadteigenen Abteilungen dar, die vom Projektpartner FH Kärnten ergänzt und auf ihre Potentiale hin geprüft werden. Ein besonderes Augenmerk gilt der Erhebung und Ursachenermittlung von Leerstand sowie der Unter-/ Nichtnutzung von Flächen.
Die Ausarbeitung eines Handbuchs sowie einer interaktiven Ausstellung dient der Vermittlung der erforschten Potenziale sowie der Bodenbereitung für Umsetzungs- bzw. Demoprojekte mit StakeholderInnen. Ableitungen für legistische und fördertechnische Empfehlungen sind ebenfalls Teil dieser Sondierung.
Das Projekt zielt darauf ab, die Lebensqualität in Klagenfurt an den SDGs auszurichten um damit einen attraktiven, nachhaltigen zukunftsfähigen Lebensraum für alle BewohnerInnen zu schaffen. Durch NutOpIA können wichtige Innovationen für die Entwicklung resilienter, klimaneutraler und klimawandelangepasster Quartiere im Bestand auf alle Stadtquartiere in Klagenfurt skaliert werden.
Projektinformation:
Projektlaufzeit: März 2025- September 2026
Förderinstrument: Sondierung
Fördergeber: BMK- Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie und KLIEN-Klima- und Energiefonds
Förderprogramm: Technologien und Innovationen für die klimaneutrale Stadt Ausschreibung 2024, Schwerpunkt: Quartiere in Pionier- Großstädten
Abwicklungsstelle: FFG-Forschungsförderungsgesellschaft mbH
Gesamtkosten: Euro 249.982
Gesamtförderung: Euro 199.985
Projektförderung: 80 Prozent
Projektpartner:
- Stadt Klagenfurt www.klagenfurt.at
- FH Kärnten www.fh-kaernten.at
- IPAK GmbH www.smartclimatelab.at
Ihr Kontakt
Stefan GUGGENBERGER
Abteilung Klima- und Umweltschutz
Projektkoordination, Mission klimaneutrale Stadt, EU-Cities Mission, Smart City Klimastrategie, Klimakommunikation
Amtsgebäude Bahnhofstraße
Bahnhofstraße 35 / 3. Stock / Zimmer: 320 / 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Neuigkeiten
Inhalte und Zielsetzungen:
Es werden AI basierte Modell für zwei konkrete Anwendungsfälle entwickelt: die Analyse von Gebäudewärmeverlusten im Winter 2023 und die Quantifizierung des Urban Heat Island-Effekts im Sommer 2024. Die Überwachung solcher thermischen Effekte ist für die nachhaltige Transformation von Städten relevant, z. B. für potenzielle Verluste in Fernwärmenetzen und die Energieeffizienz von Gebäuden.
Wetterstationen eignen sich jedoch nur begrenzt für urbane thermische Analysen, aufgrund ihrer ungleichmäßigen Verteilung. Satellitenbasierte Landoberflächentemperaturen (LST) bieten hierfür eine alternative Datenbasis, insbesondere mit der erwarteten Verbesserung der Auflösung auf 3,5 m pro Pixel bis Ende 2023. Dies eröffnet neue Möglichkeiten für die thermische Überwachung.
Die Stadt Klagenfurt erhält zusätzliche Mittel, neues KI‑gestütztes Know-how, Zugang zu hochwertigen Satellitendaten und profitiert vom Austausch in einem starken Forschungs‑ und Wirtschaftskonsortium. Das Projekt unterstützt direkt die Ziele der Smart City Klimastrategie.
Ausschreibungsprogramm: AI for Green 2023 (FFG)
- Laufzeit: 01.06.2024 – 30.09.2026
- Gesamtkosten: 340.322,00 €
- Gesamtfördermittel: 278.236,00 €
Finanzierung Stadt Klagenfurt:
- Kosten Stadt Klagenfurt: 51.487,00 €
- Fördermittel Stadt Klagenfurt: 41.189,00 €
Projektpartner:
- Paris-Lodron-Univserität-Salzburg
- Stadt Klagenfurt
- Wematics
Markus Albert LETTER MSc
Abteilung Klima- und Umweltschutz
Projektleiter für nachhaltige Mobilität
Amtsgebäude Bahnhofstraße
Bahnhofstraße 35 / 2. Stock / Zimmer: 216 / 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Dipl.-Ing. Günter KOREN
Abteilung Vermessung und Geoinformation
Abteilungsleiter
Domplatz
Paulitschgasse 13 / 7. Stock / Zimmer: 706 / 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Ziele und Inhalte:
Im Mittelpunkt steht die Schaffung von Synergien zwischen Klimawandelanpassung und bio-/psychosozialer Gesundheitsförderung. Durch die gezielte Bereitstellung dieser Räumlichkeiten als kühle Rückzugsorte und Grünflächen soll ein Beitrag zur Reduzierung der Folgen des Klimawandels geleistet und gleichzeitig die Lebensqualität der Bevölkerung – insbesondere in urbanen Gebieten – verbessert werden.
Klagenfurt stärkt durch das Projekt seine Zusammenarbeit mit wichtigen Stakeholdern, schafft die Basis für weitere Vorhaben mit großem Potenzial und entwickelt neue Public‑Private‑Partnership‑Modelle. Da bestehende Räume genutzt werden, entstehen nur geringe Kosten bei hohem Nutzen für die Bevölkerung. Gleichzeitig positioniert sich die Stadt als innovativer, nachhaltiger und lebenswerter Standort, der kreative Lösungen für klimatische Herausforderungen fördert.
Projektinformationen:
- Ausschreibungsprogramm: Technologien und Innovationen für die klimaneutrale Stadt 2025
- Laufzeit: 01.02.2026 – 31.07.2027
- Gesamtkosten: 320.489,00 €
- Gesamtfördermittel: 250.126,00 €
Finanzierung IPAK:
- Kosten IPAK: 62.554,00 €
- Fördermittel IPAK: 50.043,00 €
Projektpartner:
- IPAK (Lead-Partner)
- Caritas Kärnten
- FH Kärnten
- PLANUM Fallast & Partner GmbH
- Refugium- VzF von Klimaschutz und Klimawandelanpassung im kirchlichen Umfeld
Die Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee nimmt als einzige österreichische Stadt an der EU Cities Mission teil und zählt zu den österreichischen Klimapionierstädten, die sich das Ziel gesetzt haben, die Klimaneutralität so schnell wie möglich zu erreichen. Die Umstellung des Individualverkehrs auf nachhaltige, ressourcenschonende und gemeinschaftsbasierte Mobilitätsformen ist entscheidend, um die Klimaziele zu erreichen und somit neben der Energiewende auch die Mobilitätswende voranzutreiben.
Die Stadt Klagenfurt hat in den letzten Jahren die Verbesserung des öffentlichen Verkehrsnetzes durch Taktverdichtungen und Linienausweitungen vorangetrieben. Dennoch wird die Nutzung des öffentlichen Verkehrs durch eingeschränkte Betriebszeiten erschwert und ist nicht immer mit den individuellen Lebensumständen kompatibel. Hier setzt das Projekt Share4u an, indem es sich auf ergänzende multimodale Mobilitätsangebote konzentriert, die das Kernangebot durch Sharing-Dienste erweitern und somit ein Gesamtsystem schaffen, das eine autofreie Mobilität ermöglicht.
Missing-Link für multimodale Mobilität
Bisher fehlte es an den Mobilitätsknoten der Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee an einer echten Alternative zum eigenen Auto. Mit der Einführung eines stationsbasierten von "A nach B" E-Carsharing Systems wird der fehlende Link zwischen dem Öffentlichen Verkehr und einer möglichst flexiblen und selbstbestimmten Mobilitätslösung für die Bürgerinnen und Bürger geschaffen. Die Mobilitätsknoten verknüpfen in Zukunft noch mehr Angebote an einem zentralen und gut zugänglichem Ort. Der Fokus auf emissionsarme Mobilitätsangebote (E-Fahrzeuge sowie aktive Mobilitätsformen) zur Stärkung des Umweltverbundes wird weiter gestärkt.
Flächendeckendes A-B E-Carsharing System für die Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee
- Insgesamt werden im Rahmen des Projektes 30 E-fahrzeuge an 30 Standorten (22 durch die Stadt Klagenfurt, 8 durch private Kooperationen) mit 35 Ladepunkten zur Verfügung gestellt. Der neue Service bietet den NutzerInnen des öffentlichen Verkehrs mehr Flexibilität im Alltag (z.B. für größere Transporte oder zu Randzeiten des ÖV) und dient als Zubringer zu anderen nachhaltigen Mobilitätsformen.
- Ziel ist der weitere Ausbau der Flotte auf 120 E-fahrzeuge an 50 Standorten in Klagenfurt und Umgebung.
Bewusstseinsbildende Maßnahmen und Information
- Das Bewusstsein für klimafreundliche und nachhaltige Mobilitätsformen der Klagenfurter Bevölkerung wird im Zuge von Informationsveranstaltungen geschärft. Der Besitz von wenig genutzten PKWs, vor allem zweit- und Drittwagen, soll somit in Frage gestellt und Alternativen vorgestellt werden.
Förderung von multimodalen Wegeketten
- An den bestehenden und geplanten multimodalen Mobilitätsknoten der Stadt Klagenfurt, welche bereits mit diversen Sharing-Angeboten ausgestattet sind, wird mithilfe des e-Carsharing Systems ein zusätzlicher Mobilitätsservice eingeführt. Zudem arbeitet das Projektkonsortium an gemeinsamen Mobilitätsangeboten, welche neben der Nutzung des ÖVs auch Sharing-Angebote einschließen und somit einen niederschwelligen Zugang zu klimafreundlicher Mobilität ermöglichen.
Digitale Mobilitätsplattform
- Die Stadt benötigt als zentrales Organ der Mobilitätskoordination ein besseres Verständnis für die Mobilitätsbedürfnisse der BürgerInnen. Hierzu werden die Mobilitätsdaten der in Klagenfurt ansässigen Mobilitätsdienstleister in eine digitale Mobilitätsplattform überführt. Potentiale und Probleme bei der Bereitstellung von Sharing-Services im öffentlichen Raum können somit frühzeitig erkannt werden und ermöglichen ein rasches Handeln.
Das Projekt Share4u zielt darauf ab, ein multimodales und individuelles Mobilitätsverhalten zu fördern, indem Sharing-Angebote besser in das öffentliche Verkehrssystem integriert werden.
Partner „Avant Car“ mit „Avant2Go E-Carsharing System“
Der Partner „Avant Car“ ist ein erfolgreicher E-Carsharing Betreiber aus Slowenien, der bereits in mehreren europäischen Städten aktiv ist. Die Firma hat sich auf die Umsetzung von Sharing-Modellen auch abseits von Hauptstädten spezialisiert. In Slowenien und Kroatien betreibt „Avant Car“ mit „Avant2Go E-Carsharing System“ schon mehr als 600 zu 100 Prozent elektrische Fahrzeuge. Es sind schon nahezu 50.000 Nutzer registriert. Klagenfurt ist die erste Landeshauptstadt in Österreich, in welcher das neue E-Carsharing-System ausgerollt wird.
Alle Infos und Standorte des E-Carshings in Klagenfurt finden sich auf https://avant2go.at/car-sharing/cities/klagenfurt
Infos und Standorte
An bereits errichteten und an geplanten multimodalen Mobilitätsknoten in Klagenfurt sowie an neuralgischen Punkten im Stadtgebiet wird mit Jahresbeginn 2024 sukzessive das stationsbasierte E-Carsharing-System eingeführt. In einer Pilotphase im ersten Quartal 2024 werden vorerst 11 Standorte mit fünf E-Carsharing-Fahrzeugen ausgestattet und der Bevölkerung ab Februar 2024 zur Verfügung gestellt. Im weiteren Verlauf soll die Fahrzeugflotte auf 65 E-Fahrzeuge an 25 Standorten im Klagenfurter Stadtgebiet anwachsen. Die Abwicklung läuft über die eigene App „Avant2Go“.

Umfrage und Gewinnspiel
Zur E-Carsharing Einführung läuft aktuell eine Umfrage mit Gewinnspiel, um das derzeitige Mobilitätsverhalten der Bevölkerung besser abschätzen zu können.
Unter allen Teilnehmern der Umfrage werden folgende Preise verlost:
- 20 Tagestickets für die KMG-Busse
- 30 E-Carsharing Wertkarten in der Höhe von 20 Euro
- 2 nextbike Jahresvorteilskarten im Wert von je 59 Euro
Hier geht's zu Umfrage & Gewinnspiel: https: //t.ly/zkW9t
Projektinformationen
Laufzeit: 1. Juli 2023 bis 30. Juni 2026
Fördergeber: Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK)
Projektförderung: 703.434 Euro
Gesamtkosten: 1.481.513 Euro
Projektpartner:
Ihr Kontakt
Dr. Georg EICHLER
Abteilung Klima- und Umweltschutz
Fördermanagement, Klimaschutzprojekte, EU-Projekte, EU-Citis Mission, Klimaneutrale Stadt, Klimawandelanpassung
Smart Climate Lab
Bahnhofstraße 19 / 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Neuigkeiten
Inhalte und Zielsetzungen
Dazu werden die acht Ziele der Mission Soil - Verbesserung der Bodengesundheit (1-6), Verringerung des globalen Fußabdrucks auf Böden (7) und Verbesserung der Bodenkompetenz (8) - mit räumlichen Konzepten, Ansätzen und Lösungen verknüpft. Darüber hinaus gehören die Leistungen (Ökosystemdienstleistungen) des Bodens zur Schaffung gesünderer, widerstandsfähigerer und bodenbewusster (naturnaher) Gesellschaften in städtischen, stadtnahen und ländlichen Gebieten. Das Konsortium arbeitet innovativ, indem es die Integration von Raumplanungs- und Gestaltungsprozessen mit dem Boden operationalisiert, um zu einem gesunden Boden-Sediment-Wasser-System beizutragen, das für eine nachhaltige Zukunft von größter Bedeutung ist.
Projektinformationen:
Laufzeit: 01. September 2024 – 31. August 2028
Ausschreibungsprogramm: HORIZON-MISS-2023-SOIL-01; (Research and Innovation and other actions to support the implementation of mission A Soil Deal for Europe), Thema: HORIZON-MISS-2023-SOIL-01-06; Type of Action: HORIZON-RIA (HORIZON Research and Innovation Actions)
Förderrate: 100%
Gesamtkosten: 6.974.042,45 Euro
Projektkonsortium:
- Stichting Deltares (Deltares)
- Technical University Delft (TUD)
- Helmholtz-zentrum Fur Umweltforschung GMBH (UFZ)
- Eigen Vermogen van het Instituut voor Landbouw- en Visserijonderzoek (EV ILVO)
- Institut National de Recherche pour l'Agriculture, l'alimentation et l'Environnement (INRAE)
- Universite De Lorraine (UL)
- Chalmers Tekniska Hogskola Ab (Chalmers)
- Umweltbundesamt Gesellschaft Mit Beschrankter Haftung / Environment Agency Austria (EAA)
- Urbanisticni Institut Republike Slovenije Javni Zavod (UIRS)
- Stichting Isocarp Institute Center of Urban Excellence (Isocarp)
- Politecnico di Milano (Polimi)
- Bureau de Recherches Geologiques et Minieres (BRGM)
- ICLEI European Secretariat GMBH (ICLEI)
- Acces la Pamant pentru Agroecologie (ALPA)
- Asociatia URBAN 2020 (URBAN 2020)
- Asociatia de Dezvoltare Intercomunitara Zona Metropolitana Baia Mare (ZMBM)
- Grenoble-Alpes-metropole Metro (GAM)
- Burst Nonprofit Kft (BURST)
- Magistrat der Landeshauptstadt Klagenfurt
Stefan GUGGENBERGER
Abteilung Klima- und Umweltschutz
Projektkoordination, Mission klimaneutrale Stadt, EU-Cities Mission, Smart City Klimastrategie, Klimakommunikation
Amtsgebäude Bahnhofstraße
Bahnhofstraße 35 / 3. Stock / Zimmer: 320 / 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Katrin STEFAN BA
Abteilung Klima- und Umweltschutz
Smart City Strategie, Projektmanagement, EU-Cities Mission, Klimaschutzprojekte
Amtsgebäude Bahnhofstraße
Bahnhofstraße 35 / 2. Stock / Zimmer: 216 / 9020 Klagenfurt am Wörthersee
SPADES
SPADES (Spatial Planning And DEsign with Soil)
Es werden Projektziele auf zwei Ebenen verfolgt:
Erstens soll im Projekt erforscht werden, wie das Gefühl für die Dringlichkeit einer Thematik politisch wie sozial erzeugt, kommuniziert und als Werkzeug der Mobilisierung eingesetzt werden kann. Die Schülerinnen und Schüler erheben und analysieren dafür mit Hilfe ethnographischer Forschung selbst Daten über die dringlichen Bedürfnisse unterschiedlicher sozialer Gruppen, sei es in ihrer Familie, ihrem Grätzel, ihrem Verein oder ihrer Gemeinde. Die Vermittlung der ethnographischen Methodenwerkzeuge, die Begleitung sowie die gemeinsame Auswertung der Daten erfolgen in Workshops an den Schulen. Die Schülerinnen und Schüler leisten damit einen substantiellen Beitrag zur Analyse von Hierarchien und Asymmetrien, Trennlinien und historisch gewachsenen Handlungsmustern. Gleichzeitig trägt ihre Forschung dazu bei, Wege zur Gestaltung einer gerechten, demokratischen und partizipativen klimaneutralen Zukunft aufzuzeigen.
Zweitens rückt das Projekt die Schülerinnen und Schüler selbst als betroffene soziale Akteurinnen und Akteure des Klimawandels ins Zentrum. Was bedeutet die zentrale Rolle der Schülerinnen und Schüler für die Gestaltung des Lehrens und Lernens sowie die Schulentwicklung im Sinne einer transformativen BNE?
Projektinformationen:
Laufzeit: September 2024 – 31. August 2027
Ausschreibungsprogramm: Sparkling Science 2.0
Projektförderung: 349.926,66 Euro
Gesamtkosten: 437.747,14 Euro
Kooperationspartner:
- Alpen-Adria Universität Klagenfurt
- nonconform
- IPAK GmbH
- ÖKOLOG
Stefan GUGGENBERGER
Abteilung Klima- und Umweltschutz
Projektkoordination, Mission klimaneutrale Stadt, EU-Cities Mission, Smart City Klimastrategie, Klimakommunikation
Amtsgebäude Bahnhofstraße
Bahnhofstraße 35 / 3. Stock / Zimmer: 320 / 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Dr. Georg EICHLER
Abteilung Klima- und Umweltschutz
Fördermanagement, Klimaschutzprojekte, EU-Projekte, EU-Citis Mission, Klimaneutrale Stadt, Klimawandelanpassung
Smart Climate Lab
Bahnhofstraße 19 / 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Neuigkeiten
Inhalte und Zielsetzungen
Ziel ist es SPOT nahtlos in die jeweiligen Planungs- und Genehmigungsverfahren (Verwaltungsinnovation) sowie in bestehende Tools zur Planung und zum Monitoring (als datenbasiertes, digitales Werkzeug) zu integrieren. SPOT berücksichtigt dabei auch die Wechselwirkungen zwischen nachhaltiger Standortentwicklung und klimafreundlichen Mobilitätslösungen in einem agilen, übertragbaren Ansatz. Geänderte Policies (z.B. bei Verschärfung der Klimaziele) und neue Planungsparadigmen (Autofreie Stadt, Verkehrsarme Stadt, Supergrätzl usw.) können dynamisch in Form adaptierter Modellparameter operationalisiert werden (‚Stellschrauben‘) und somit transformative Politikansätze wirksam unterstützen und beschleunigen.
Im Zuge der prototypischen Entwicklung wird die praktischen Relevanz von SPOT durch die Einbindung von Stakeholdern (Verwaltung, Planer:innen, Wohnbauträger) sowie auf Basis der Evaluierung der Ergebnisse für Standorte in ganz Österreich gewährleistet. Die Resultate werden in Folge u. a. in Form von Transferworkshops disseminiert und zur Bewusstseinsbildung bei allen Beteiligten bereitgestellt.
Mit SPOT erhält Klagenfurt die Möglichkeit, bedarfsorientierte Stellplatzschlüssel für ausgewählte Standorte (n= 400) auf transparente Weise zu ermitteln und in Planungs- und Verwaltungsprozesse einfließen zu lassen. . Als first user erlangt die Landeshauptstadt vertiefte Einblicke in neue, innovative Verfahren zur optimierten Stellplatzregulierung und nimmt gemeinsam mit anderen Pionierstädten eine Vorreiterrolle bei der bedarfsgerechten und klimafreundlichen Stellplatzvergabe in Österreich (und darüber hinaus) ein.
Projektinformationen:
Laufzeit: 01.Februar 2025 – 31. Juli 2027
Ausschreibungsprogramm: Technologien und Innovationen für die klimaneutrale Stadt 2024 (TIKS) - FFG
Projektförderung: 296.235 Euro
Gesamtkosten: 360.927 Euro
Projektkonsortium:
- IPAK GmbH (Konsortialführung)
- Tbw research GesmbH
- Research Studios Austria FG
Neuigkeiten
Inhalte und Zielsetzungen
Die mangelnde Verfügbarkeit von Daten zum urbanen Güterverkehr führt zu einer verminderten Integration der Güterverkehrsplanung im Gesamtverkehrskonzept. Rund ein Drittel des Verkehrsaufkommens entsteht durch den Wirtschaftsverkehr, also jegliche Bewegung von Gütern, Produkten und Materialien im Rahmen wirtschaftlicher Aktivitäten, inklusive dem Güter- und Lieferverkehr.
Ein SULP stellt das logistische Gegenstück zum SUMP (Sustainable Urban Mobility Plan) dar, welcher von der LH Klagenfurt a.Ws. bereits im Jahre 2019 erarbeitet wurde. Er kann als Ergänzung angesehen werden, welche die nachhaltige Ausrichtung des Güterverkehrs als eigenständige Handlungsfeld im Gesamtmobilitätskonzept der Stadt Klagenfurt sicherstellt.
Nutzen für Klagenfurt:
Die LH Klagenfurt a.Ws bekommt als erste österreichische Stadt einen Sustainable Urban Logistics Plan und übernimmt somit die Vorreiterrolle bei der Erarbeitung von nachhaltigen Lösungen für den zunehmenden Logistikverkehr.
Klagenfurt erhält wissenschaftlich fundierte Grundlagendaten zum Logistikverkehr in Klagenfurt und Szenarien über zukünftige Entwicklungen.
Darauf aufbauend liefert der SULP einen Maßnahmenkatalog zur effektiveren und effizienteren Verteilung von Gütern in der Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee unter Berücksichtigung von Umweltaspekten und wirtschaftlichen Auswirkungen.
Das Projekt entspricht den Zielsetzungen der Smart City Klimastrategie Klagenfurt und kann als wesentliche Ergänzung zum bereits bestehenden SUMP der Landeshauptstadt angesehen werden.
Auf europäischer Ebene ist vorgesehen, dass neben dem SUMP auch ein SULP für alle TEN-T Städte verpflichtend wird (Klagenfurt ist als urbaner Knotenpunkt im TEN-T Netzwerk gelistet und hat damit auch Zugang zu spezifischen Förderprojekten).
Projektinformationen:
Laufzeit: Dezember 2024 – November 2026
Ausschreibungsprogramm: Logistikförderung BMK 2024 – 2028
Projektförderung: 237.356 Euro
Gesamtkosten: 448.230 Euro
Projektkonsortium:
- IPAK GmbH (Konsortialführung)
- Stadt Klagenfurt (Abteilungen Klima- und Umweltschutz, Straßenbau und Verkehr)
- GREGORI Consulting
Nicole JANTSCHGI
Abteilung Klima- und Umweltschutz
Klimaschutzprojekte und Projektanträge (national und international), Mission2030, IPAK GmbH, nextbike Klagenfurt
Amtsgebäude Bahnhofstraße
Bahnhofstraße 35 / 3. Stock / Zimmer: 314 / 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Inhalte und Zielsetzungen
In Klagenfurt sind die Modernisierung von Verkehrslichtsignalanlagen (VLSA), die Installation von C-ITS Road Side-Units (RSU), die Ausstattung der Busflotte mit On-board-Units (OBU) sowie die Installation von digitalen Verkehrsdisplays angedacht, um den Verkehr sicherer und nachhaltiger zu gestalten.
Ein erstes Set von RSUs wurde bereits im Rahmen des Projektes C-Roads Austria 3 bei bestehenden Ampelanlagen implementiert. Die C-ITS Dienste zur Priorisierung des öffentlichen Verkehrs werden im Rahmen dieses Projektes fortgesetzt. Insgesamt sollen in Klagenfurt 20 weitere Ampeln mit RSUs ausgestattet und im Zuge der Aufrüstung auch modernisiert werden. Wesentlich in diesem Zusammenhang ist, dass die gesamte Modernisierung einer VLSA förderfähig ist und nicht nur die C-ITS Hardware.
Zusätzlich können weitere 24 OBUs von der Klagenfurt Mobil GmbH angeschafft werden, um die restliche Busflotte auszustatten. Ziel ist es, alle wesentlichen Straßenzüge und Kreuzungen entsprechend dem neuen Buslinienkonzept sowie die dazugehörige Busflotte mit der notwendigen Hardware auszustatten, um die Busbeschleunigung im Stadtverkehrsgebiet ausschließlich über C-ITS gewährleisten zu können. Somit kann die derzeit noch betriebene und im Jahr 2024 auslaufende Digitalfunk „TETRA“ vollständig abgelöst werden.
Die Stadt Klagenfurt sieht vor, bis zu 5 digitale Anzeigetafeln zu installieren, die je nach Standort und Situation, diverse Verkehrsinformation darstellen können. Neben Meldungen wie „Achtung Stau“ oder „Achtung Baustelle“, soll verstärkt auf die Bewusstseinsbildung für klimaneutrale Mobilität gesetzt werden. (Modal Split und Luftschadstoffe). Um die Anzeigen zentral anzusteuern zu können, wird für den Verkehrsrechner eine entsprechende Lizenz erworben. Mit dieser Lizenz können zukünftig auch weitere Use-Cases wie zB ein dynamisches Parkleitsystem (Anzeige freier Parkplätze verschiedener Garagen) realisiert werden.
Projektinformationen:
Laufzeit: März 2023 – Dezember 2028
Fördergeber: Europäische Kommission
Projektförderung: 58.630.870,50 Euro
Gesamtkosten: 117.261.741,00 Euro
Kosten Stadt Klagenfurt: 1.136.028,00 Euro
Fördermittel Stadt Klagenfurt: 568.014,00 Euro
Projektkonsortium:
- AustriaTech
- ASFINAG
- BMK
- Stadt Linz
- Amt der Salzburger Landesregierung
- Wiener Linien
- Stadt Wien
- Amt der Kärntner Landesregierung
- Magistrat der Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee
- KMG – Klagenfurt Mobil GmbH
- PDCP
- IAM
- Verkehrsauskunft Österreich VAO
- Ceska Republika – Ministerstvo dopravy - Tschechien
- OLTIS GROUP AS - Tschechien
- REDITELSTVI SILNIC A DALNIC CR - Tschechien
- MINISTARSTVO MORA, PROMETA I INFRASTRUKTURE - Kroatien
- HRVATSKE CESTE DRUSTVO S OGRANICENOM - Kroatien
- Hravtske autoceste d.o.o. - Kroatien
- Bina – Istra d.d. - Kroatien
- Autocesta Zagreb-Marcelj d.o.o. - Kroatien
- BUDAPEST KOZUT ZARTKORUEN MUKODO RESZVENYTARSASAG - Ungarn
- MAGYAR KOZUT NONPROFIT ZARTKORUEN MUKODO RESZVENYTARSASAG - Ungarn
- EPITESI ES KOZLEKEDESI MINISZTERIUM - Ungarn
- COMPANIA NATIONALA DE ADMINISTRARE A INFRASTRUCTURII RUTIERE SA - Rumänien
- MESTNA OBICINA LJUBLJANA - Slowenien
- MINISTRESTVO ZA INFRASTRUKTURO - Slowenien
- DRUZBA ZA AVTOCESTE V REPUBLIKI SLOVENIJI D.D. - Slowenien
Ihr Kontakt
Markus Albert LETTER MSc
Abteilung Klima- und Umweltschutz
Projektleiter für nachhaltige Mobilität
Amtsgebäude Bahnhofstraße
Bahnhofstraße 35 / 2. Stock / Zimmer: 216 / 9020 Klagenfurt am Wörthersee
























