Juni ist Erdbeerzeit: Einkochen als kleines Ritual
Das Einkochen ist mehr als Vorrat, es ist ein kleines Ritual. Aus natürlichen Zutaten entsteht etwas, das bleibt. Und genau dieses Ritual zeigt auch, wie Kreislaufwirtschaft im Alltag funktioniert: Was beim Einkochen „übrig“ bleibt, muss kein Abfall sein. Richtig getrennt werden daraus wieder Rohstoffe, die weiterverwendet werden können.
Vom Erdbeerfeld bis zum Einmachglas: Wohin mit Karton, Papier und Plastik
Wer im Erdbeerland selbst pflückt, bringt idealerweise sein eigenes Sammelbehältnis mit. Das ist die beste Variante, weil Verpackungsmüll gar nicht erst entsteht. Wenn man vor Ort einen Karton erhält, gilt: Ist er trocken und sauber, gehört er in die Papiersammlung oder kann auch gleich beim nächsten Besuch im Erdbeerland wieder verwendet werden. Stark verschmutzte Kartonteile gehören in den Restmüll, damit das Altpapier sauber bleibt.
Bei der Verpackung des Einkochzucker ist es ähnlich unkompliziert: Die leere Zuckerpackung aus Papier kommt, wenn sie sauber und trocken ist, ins Altpapier. Sollte in der Packung zusätzlich eine Innenfolie oder ein Einsatz aus Kunststoff sein, wird diese herausgetrennt und in den Gelben Sack/die Gelbe Tonne gegeben.
Kommen die Erdbeeren aus dem Geschäft, sind sie oft in Kunststoffschalen oder Folien verpackt. Diese Verpackungen gehören entleert und im Gelben Sack/ in der Gelben Tonne entsorgt.
Einmachgläser und Deckel: So bleibt Marmelade auch beim Entsorgen eine gute Sache
Gläser sind ein Wertstoffklassiker. Leere Marmeladegläser, Saucengläser und Flaschen gehören entleert in die Altglassammlung, denn Glas kann wieder und wieder zu neuem Glas werden. Wichtig ist, dass wirklich nur Glasverpackungen eingeworfen werden, kein Keramik und kein Porzellan. Die Schraubdeckel und Metalldeckel der Einmachgläser sind Verpackungen aus Metall und gehören in die Sammlung für Leicht- und Metallverpackungen, also den Gelben Sack/die Gelbe Tonne.


